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Verbraucherpreise im Aufwärtstrend - Commerzbank-Kolumne


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Nachricht vom 14.07.2017 14.07.2017 (www.4investors.de) - Im Juni zogen die Verbraucherpreise mit +0,1% M/M in Schweden stärker als erwartet an. Dadurch stagnierte die Inflationsrate bei 1,7% J/J und die Kernrate (ohne Hypo-thekenzinsen) bei 1,9% J/J. Die Riksbank hat jedoch auf der Sitzung vergangener Woche erklärt, dass sie keinesfalls riskieren möchte, dass sich die Inflationserwartungen aus ihrer Verankerung lösen. Sie hält es deshalb für angebracht, die akkomodierende Geldpolitik beizubehalten, bis sicher ist, dass sich die Inflation bei ihrem Ziel von 2% stabilisiert. Von einer Zinserhöhung ist die Riksbank noch weit entfernt und es bedarf einer Reihe guter Inflationsdaten.

Zinsen und Anleihen


USA: Verbraucherpreise (Juni), 14:30 Uhr
USA: Einzelhandelsumsätze (Juni), 14:30 Uhr
USA: Industrieproduktion (Juni), 15:15 Uhr
USA: Verbrauchervertrau., Uni Michigan (Juli), 16 Uhr

Der positive Schwung am Rentenmarkt, der am Mittwoch durch die Anhörung der Fed-Vorsitzenden Yellen vor dem US-Repräsentantenhaus ausgelöst wurde, setzte sich nur am gestrigen Vormittag fort. Sowohl der deutsche als auch der US-Rentenmarkt schlossen dann mit leichten Kursverlusten. Zwar glaubt der Markt aktuell nicht an eine weitere Zinserhöhung im laufenden Jahr, was ja an sich Zinspapiere stützen sollte, die drohende Reduzierung der aufgeblähten Bilanz der US-Notenbank wirkt aber belastend. Der Euro, der am Mittwoch noch ein neues Jahreshoch gegenüber dem US-Dollar erreichte (1,149 Euro je US-Dollar), verlor gestern zeitweise über einen Cent. Für Aufregung sorgte die Nachricht, dass EZB-Präsident Draghi im August bei der Konferenz in Jackson Hole sprechen werde. Seine letzte Rede dort liegt nun drei Jahre zurück. Es wird erwartet, dass Draghi erneut seine wachsende Zuversicht in die Konjunktur des Euroraums feststellt. Die Märkte erhoffen sich ein Signal, wie es mit dem EZB-Kaufprogramm weitergeht. Draghi könnte womöglich erste Hinweise liefern, ob das Kaufprogramm ab dem kommenden Jahr zurückgefahren wird. Der Ölpreis bleibt die Tage volatil: Am Vormittag hatten Aussagen der Internationalen Energieagentur (IEA) die Ölpreise dahingehend belastet, dass nach wie vor kein Ausgleich von Angebot und Nachfrage im Handel mit Rohöl zu erkennen sei. Zuvor hatte sich die IEA noch zuversichtlicher zum Abbau des Überangebots geäußert. Im Nachmittagshandel erholten sich die Preise aber wieder. Zum Beispiel kostete das Fass der Nordseesorte Brent wieder fast 48 US-Dollar, nachdem es davor auf 46,50 US-Dollar je Fass gefallen war.

Aktien


Citigroup, Ergebnis Q2
JP Morgan Chase, Ergebnis Q2
Wells Fargo, Ergebnis Q2

Unter dem Eindruck der als grundsätzlich taubenhaft orientiert empfundenen „Testimony“-Rede von Fed-Chefin Janet Yellen sowie starker Außenhandelsdaten aus China blieb die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten insgesamt positiv. Allerdings hielten sich die Kursgewinne nach der starken Performance am Vortag deutlich in Grenzen. Im deutschen Leitindex Dax 30 befanden sich erneut die Aktien der Commerzbank an der Spitze der Kursliste (+2,7%). Dagegen standen die Anteilscheine von Daimler (-0,5%) wegen neuer Vorwürfe in der Diesel-Abgasaffäre insbesondere zum Handelsauftakt unter Druck, konnten allerdings bereits am Vormittag einen Großteil der Kursverluste abstreifen. Im Euroraum standen die in den letzten Wochen extrem schwachen Telekommunikationstitel (+1,3%) im Fokus. So gehörten die Aktien von Orange (+1,6%) und Telefonica (+2,1%) zu den Favoriten im EUROSTOXX 50. Auch Banken und Versicherungen (jeweils+0,9%) konnten deutlicher zulegen. In London stiegen die Titel von BT Group sogar um 4%. Dagegen erlitt der Pharmawert AstraZeneca (-3,5%) wegen Medienspekulationen um einen möglichen Wechsel des Vorstandschefs Soriot deutliche Abschläge. Auch an der Wall Street legten die Anleger vor der intensiven Phase der Berichtssaison eine kleine Verschnaufpause ein. Am stärksten präsentierte sich, bevor heute drei große Bankhäuser ihre Vorlagen veröffentlichen, der Finanzsektor (+0,6%), während hier die Telekommunikationsbranche (-0,6%) im Gegensatz zu Europa unter Druck geriet. Im Fokus standen Einzelhändler, nachdem Target (+4,8%) seine Ziele deutlich nach oben revidiert hatte. Im Zuge dessen gelangten die Aktien von Wal-Mart (+1,5%) an die Spitze des Dow Jones. Die asiatischen Börsen entwickeln sich heute Morgen uneinheitlich.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Commerzbank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!



Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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