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Nord LB – Deutscher Arbeitsmarkt: Rekordverdächtige Beschäftigung


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Nachricht vom 30.11.2016 30.11.2016 (www.4investors.de) - Die deutsche Konjunkturlokomotive sorgt mit ihrem Tempo weiter für eine hohe Beschäftigung. Dies zeigen die soeben veröffentlichten November-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Saisonal bereinigt nahm die Zahl der Arbeitslosen um 5.000 ab (n.s.b. -8.000), die entsprechende bereinigte Arbeitslosenquote beträgt historisch niedrige 6,0% und die nicht saisonal bereinigte erreicht mit 5,7% sogar den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Bemerkenswerter ist, dass die Zahl der Arbeitslosen vor allem in Ostdeutschland abnahm (um 3.000, in Westdeutschland „nur“ 2.000).

Es gibt nun einige Indikationen, dass sich nach dem eher flauen September die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zum Jahresende wieder beschleunigt. Die heute ebenfalls veröffentlichte Entwicklung der Einzelhandelsumsätze sind ein weiteres Indiz. Diese sind mit +2,4% M/M s.b. im Berichtsmonat Oktober deutlich besser ausgefallen als allgemein erwartet. Aber auch Indikatoren wie die Einkaufsmanagerindizes (PMI), der ZEW-Index und der ifo-Geschäftsklimaindex deuten in diese Richtung.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften wird also weiter hoch bleiben, dies signalisiert auch der Beschäftigungsindex der Bundesanstalt für Arbeit, der zwar leicht – um einen Punkt – nachgab, aber immer noch auf einem robusten Wert notiert. Im aktuellen Berichtsmonat waren 681.000 offene Stellen bei der Behörde gemeldet, saisonbereinigt sind das 3.000 mehr als im Vormonat.

Insgesamt ist das eigentlich ein Grund zum Feiern, wenn da nicht die große Unsicherheit wäre über die vielen Risiken, die vor uns liegen – seien es die Wahlen und Volksabstimmungen in Europa, der Vollzug des Brexit oder der neue amerikanische Präsident. Aber lehnen wir uns doch wenigstens heute einmal entspannt zurück und genießen diese freundlichen Zahlen.

Fazit: Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland nimmt zum Jahresende noch einmal an Fahrt auf. Das sorgt für eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften und einen Rekord bei der Arbeitslosenquote. Eigentlich ist das ein Grund zum Feiern, wenn da nicht die aktuell sehr große Unsicherheit über die Zukunft wäre. Aber lehnen wir uns doch wenigstens heute einmal entspannt zurück und genießen diese freundlichen Zahlen.


Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!



Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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