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DGAP-Adhoc: DEUTZ AG: DEUTZ beabsichtigt Ausstieg aus Joint Venture DEUTZ Dalian und verhandelt neue Kooperationen in China

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03.07.2018, 18:06:22 (www.4investors.de - in Kooperation mit DGAP - EQS Group):


DGAP-Ad-hoc: DEUTZ AG / Schlagwort(e): Joint Venture/Strategische Unternehmensentscheidung

DEUTZ AG: DEUTZ beabsichtigt Ausstieg aus Joint Venture DEUTZ Dalian und verhandelt neue Kooperationen in China
03.07.2018 / 18:06 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Der Vorstand der DEUTZ AG hat heute beschlossen, aus dem Joint Venture DEUTZ (Dalian) Engine Co., Ltd. ("DEUTZ Dalian") vollständig auszusteigen und die bisherige 50%ige Beteiligung an dieser Gesellschaft an den Partner FAW zu veräußern, nachdem ein gemeinsames Verständnis über kommerzielle Eckpunkte mit FAW erzielt werden konnte. Die beabsichtigte Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrats der DEUTZ AG und soll im 2. Halbjahr 2018 vollzogen werden. Daneben befinden sich Gespräche über neue Kooperationen mit bedeutenden lokalen Partnern aus der Baubranche und dem Agrarbereich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium.

Aus der Veräußerung des Joint Ventures DEUTZ Dalian sowie damit zusammenhängenden Lizenzerträgen erwartet DEUTZ im laufenden Jahr einen Erlös von knapp 10 Millionen Euro. Zum Halbjahr 2018 ist mit Ergebnisbelastungen im hohen einstelligen bzw. niedrigen zweistelligen Millionen Euro-Bereich zu rechnen, die sich mit der Veräußerung im laufenden Jahr weitgehend ausgleichen und ggf. sogar überkompensiert werden. Insgesamt ist damit aus dem Joint Venture DEUTZ Dalian und dessen Verkauf nicht mit signifikanten Ergebnisauswirkungen im laufenden Geschäftsjahr zu rechnen.

Zum 31. Dezember 2017 war DEUTZ Dalian (DDE) im Konzernabschluß mit 38,4 Millionen Euro bewertet. Davon entfallen 15,5 Millionen Euro auf positive Währungsumrechnungsdifferenzen, die im sogenannten "Other Comprehensive Income" verbucht und im Falle einer Veräußerung erfolgswirksam aufzulösen sind. Bei einer wirtschaftlichen Betrachtung beträgt der verbleibende Konzernbuchwert - nach erfolgswirksamer Auflösung der Währungsumrechnungsdifferenz - mithin knapp 23 Millionen Euro. Bereits im April 2018 hatte DEUTZ mitgeteilt, Bewertungsansätze bei dem Joint Venture zu überprüfen. Diesbezügliche Bewertungsanpassungen, die im April noch in einem Bereich von 16 bis 32 Millionen Euro beziffert wurden, wären mit Umsetzung des geplanten Verkaufs der DDE Anteile bei einer wirtschaftlichen Betrachtung nunmehr auf rund 23 Millionen Euro begrenzt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wird die Minderung des Wertansatzes des Joint Ventures im Konzernabschluss der DEUTZ in dieser Größenordnung liegen. Die Korrekturen werden nach aktueller Einschätzung zudem in großem Umfang Vorperioden betreffen. Nähere Details der Bewertungsanpassung wird DEUTZ mit deren Feststehen im Rahmen des Zwischenberichts zum 1. Halbjahr 2018 bekannt geben, der am 2. August 2018 veröffentlicht wird.

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