DGAP-Adhoc: Fresenius SE & Co. KGaA: Untersuchung angeblicher Verstöße gegen FDA-Vorgaben zur Datenintegrität bei Akorn, Inc.; Fresenius strebt kräftiges Wachstum im Jahr 2018 an und bestätigt mittelfristige Wachstumsziele


Nachricht vom 26.02.201826.02.2018 (www.4investors.de) -


DGAP-Ad-hoc: Fresenius SE & Co. KGaA / Schlagwort(e): Fusionen & Übernahmen/Jahresergebnis

Fresenius SE & Co. KGaA: Untersuchung angeblicher Verstöße gegen FDA-Vorgaben zur Datenintegrität bei Akorn, Inc.; Fresenius strebt kräftiges Wachstum im Jahr 2018 an und bestätigt mittelfristige Wachstumsziele
26.02.2018 / 22:37 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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Untersuchung angeblicher Verstöße gegen FDA-Vorgaben zur Datenintegrität bei Akorn, Inc.;
Fresenius strebt kräftiges Wachstum im Jahr 2018 an und bestätigt mittelfristige Wachstumsziele


UNTERSUCHUNG BEI AKORN, INC.

Fresenius führt derzeit, unter Einbeziehung externer Sachverständiger, eine unabhängige Untersuchung zu angeblichen Verstößen gegen FDA*-Vorgaben zur Datenintegrität in der Produktentwicklung von Akorn, Inc. durch.

Vorstand und Aufsichtsrat von Fresenius werden die Ergebnisse dieser Untersuchung bewerten. Sollten Vollzugsbedingungen der Übernahmevereinbarung nicht erfüllt sein, kann dies Folgen für den Abschluss der Transaktion haben. Fresenius beabsichtigt, während der laufenden Untersuchung keine weiteren Stellungnahmen abzugeben.

Fresenius strebt unverändert die Freigabe der US-Fusionskontrollbehörde FTC an.

* FDA: Food and Drug Administration (US-amerikanische Gesundheitsbehörde)


GESCHÄFTSERGEBNISSE 2017

Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2017 um 15 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 33.886 Mio EUR (2016: 29.471 Mio EUR). Das organische Wachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 10 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 1 %.

Der bereinigte Konzern-EBIT1 stieg um 14 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 4.890 Mio EUR (2016: 4.302 Mio EUR). Der Konzern-EBITvor Sondereinflüssen stieg um 12 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 4.830 Mio EUR (2016: 4.302 Mio EUR).

Das bereinigte Konzernergebnis2,3 stieg um 19 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1.859 Mio EUR (2016: 1.560 Mio EUR). Das bereinigte Ergebnis je Aktie2,3 erhöhte sich um 18 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 3,35 ?EUR (2016: 2,85 EUR).

Das Konzernergebnis2,4 vor Sondereinflüssen stieg um 16 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 1.816 Mio EUR (2016: 1.560 Mio EUR). Das Ergebnis je Aktie2,4 vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 15 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 3,28 ?EUR (2016: 2,85 EUR).

Das Konzernergebnis2 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 1.814 Mio EUR
(2016: 1.560 Mio EUR). Das Ergebnis je Aktie2 erhöhte sich um 15 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 3,27 ?EUR (2016: 2,85 EUR).

Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 um 21 % auf 0,75 EUR je Aktie zu erhöhen (2016: 0,62 EUR).


KONZERNAUSBLICK FÜR 2018

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes5 zwischen 5 und 8 %. Das Konzernergebnis2,6 soll währungsbereinigt um 6 bis 9 % steigen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis2,7 währungsbereinigt um ~10 bis 13 % steigen. Der Konzernausblick 2018 berücksichtigt nicht die ausstehenden Akquisitionen von Akorn und NxStage.


MITTELFRISTIGE WACHSTUMSZIELE BIS 2020 BESTÄTIGT

Basierend auf der starken Geschäftsentwicklung des Jahres 2017 bestätigt Fresenius die mittelfristigen Wachstumsziele bis zum Jahr 2020. Fresenius strebt für den Zeitraum 2018 bis 2020 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) des Umsatzes in einer Bandbreite von 7,1 bis 10,3 % an. Das Konzernergebnis2 soll im Zeitraum 2018 bis 2020 mit einem CAGR in einer Bandbreite von 8,3 bis 12,6 % wachsen. Der mittelfristige Konzernausblick 2020 basiert auf vergleichbaren Wechselkursrelationen und IFRS Regeln von Februar 2017 und beinhaltet kleine und mittlere Akquisitionen.

----------------------------------------1 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen, Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts und FCPA-Rückstellung2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen, Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts, Buchgewinn aus US-Steuerreform und FCPA-Rückstellung4 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen, Buchgewinn aus US-Steuerreform und FCPA-Rückstellung5 2017 adjustiert um IFRS 15 (486 Mio EUR bei Fresenius Medical Care)6 Basis 2017: 1.816 Mio EUR; 2018 vor Sondereinflüssen (vor akquisitionsbedingten Aufwendungen); inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (43 Mio EUR nach Steuern in 2017 und ~120 Mio EUR nach Steuern in 2018)7 Basis 2017: 1.859 Mio EUR; 2018 vor Sondereinflüssen (vor akquisitionsbedingten Aufwendungen); exklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (43 Mio EUR nach Steuern in 2017 und ~120 Mio EUR nach Steuern in 2018)
----------------------------------------

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie auf unserer Website https://www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.

(Jahresabschluss gemäß IFRS)

Fresenius SE & Co. KGaA,
vertreten durch Fresenius Management SE
Der Vorstand

Bad Homburg v.d.H., 26. Februar 2018

Mitteilende Person:
Markus Georgi
Senior Vice President Investor Relations
T: +49 (0) 6172 608-2485
markus.georgi@fresenius.com

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Sprache:
Deutsch
Unternehmen:
Fresenius SE & Co. KGaA

Else-Kröner-Straße 1

61352 Bad Homburg v.d.H.


Deutschland
Telefon:
+49 (0)6172 608-2485
Fax:
+49 (0)6172 608-2488
E-Mail:
ir-fre@fresenius.com
Internet:
www.fresenius.com
ISIN:
DE0005785604, DE000A2DANS3
WKN:
578560 , A2DANS
Indizes:
DAX
Börsen:
Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), München; Freiverkehr in Berlin, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Tradegate Exchange; Luxemburg

 
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