K+S trennt sich von Schweizer Tochter-Gesellschaft

17.01.2020 11:41 - Autor: Dena Altdörfer ... auf Twitter

Der Rohstoffkonzern K+S meldet den Verkauf der Schweizer Tochter-Gesellschaft K+S Entsorgung (Schweiz) AG. Das Unternehmen entsorgt und verwertet anorganische Filterstäube, Schlämme und Aschen. Für einen unteren einstelligen Millionenbetrag geht die Gesellschaft an die ebenfalls in der Schweiz ansässige Unternehmensgruppe Thommen-Furler. Nach dem Verkauf wollen beide Unternehmen weiter eng zusammen arbeiten.

„Die Veräußerung der Gesellschaft steht im Zusammenhang mit dem am 10. Dezember 2019 verabschiedeten Maßnahmenpaket zur raschen Wertgenerierung und Abbau der Verschuldung”, so K+S am Freitag.

K+S: Börsengang nicht ausgeschlossen

K+S will die Verschuldung verringern, ein Maßnahmenpaket soll dabei helfen. Dabei bleiben die Rahmenbedingungen auch im kommenden Jahr herausfordernd. Um neues Geld zu besorgen, könnte das internationale Salzgeschäft von K+S zur Disposition stehen. Der Verkauf einer Minderheitsbeteiligung ist ebenso möglich wie ein Börsengang. Im Kalibereich stehen eher Effizienzsteigerungsmaßnahmen an. Auch könnte man sich dort von Randaktivitäten trennen.

Die Analysten der DZ Bank bewerten die Aktien von K+S in dieser Situation weiter mit „kaufen“. Das Kursziel sehen die Experten unverändert bei 15,00 Euro.

Ohne weitere Hilfe, dürfte K+S das Verschuldungsziel 2020 nicht erreichen, der Kalipreis ist zu niedrig. Daher muss man mit weiteren Maßnahmen nachhelfen. Die Experten begrüßen diese Initiative. Dadurch verringern sich die Sorgen vor einer hohen Gesamtverschuldung. Andererseits bleibt K+S so handlungsfähig.


Für 2019 rechnen die Experten weiter mit einem ... K+S News weiterlesen!

Auf einem Blick - Chart und News: K+S


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