Deutschland: Industrie freut sich über viele Bestellungen - VP Bank Kolumne


07.01.2021 12:12 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter auf Twitter 

Die Auftragseingänge des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland klettern im November um 2.3 %. Das ist der siebte Anstieg in Folge. Selbst Daueroptimisten sind überrascht. Die Auftragseingänge kennen derzeit nur eine Richtung: nach oben. Gegenüber dem Vorjahresmonat liegen sie ganze 6.3 % höher. Dass das Auftragsplus gegenüber Februar 2020, also vor Beginn der Eindämmungsmassnahmen sogar bei 4 % liegt, hätte bis vor kurzem wohl kaum jemand zu prognostizieren gewagt.

Vor allem aus den Ländern der Eurozone kamen im November besonders viele neue Bestellungen. Insgesamt zeigt sich damit einmal mehr, dass sich das verarbeitende Gewerbe im Vergleich zum Dienstleistungssektor gut schlägt. Hilfe kommt auch aus China, wo eine Corona-bedingte Sonderkonjunktur die Produktion von Konsumgütern kräftig anschiebt. Wenn in China mehr produziert wird, werden einerseits deutsche Maschinen benötigt, andererseits lässt die Einkommenssituation im Reich der Mitte auch den Kauf hochpreisiger deutscher Automobile zu.

So schwierig die gegenwärtige Konjunkturlage in Anbetracht der Virus-Situation auch ist, zumindest kann die Industrie Wachstumsverluste kompensieren. Die Wachstumseinbrüche werden deshalb nicht das Ausmass des zweiten Quartals erreichen. Nichtsdestotrotz wird es dem verarbeitenden Gewerbe nicht gelingen, die Einbussen des Dienstleistungssektor vollständig auszugleichen.

Daten zum Wertpapier: Konjunktur

Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der VP Bank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
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