BioNTech und Moderna: Die Unterschiede

Vor wenigen Minuten hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA die Empfehlung ausgesprochen, den Impfstoff von Moderna gegen Corona in der Europäischen Union zuzulassen. Jetzt ist die Europäische Kommission in Brüssel am Zuge. Diese muss über die endgültige Zulassung entscheiden. Dies gilt jedoch eher als Formsache und dürfte noch im Tagesverlauf geschehen.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Entscheidung der EMA schon als gute Nachricht bewertet. Sie verweist zugleich darauf, dass die EMA den neuen Impfstoff als sicher und effektiv einstuft. Von der Leyen betont, dass man nun mit Höchstgeschwindigkeit an der Zulassung arbeite.
In den Statements der EMA fällt auf, dass es zwischen den Impfstoffen von Moderna und BioNTech / Pfizer leichte Unterschiede gibt. Der BioNTech-Impfstoff kann bei Personen ab 16 Jahren eingesetzt werden, für das Moderna-Mittel empfiehlt die EMA die Anwendung ab 18 Jahren.
Bei beiden Impfstoffen sind zwei Impfungen notwendig. Bei der BioNTech-Anwendung soll die zweite Impfung 21 Tage nach der ersten Impfung erfolgen. Bei Moderna wird von der Behörde ein Abstand von 28 Tagen empfohlen.
Die Wirksamkeit des BioNTech-Impfstoffs scheint zudem etwas höher zu sein. Sie wird in den EMA-Äußerungen mit 95 Prozent angegeben. Bei Moderna liegt dieser Wert bei 94,1 Prozent.
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