IT Competence: 5G als Megatreiber 


11.06.2019 17:56 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Seit März hat IT Competence mit der Audius AG einen neuen Hauptaktionär. Der Vorstand der im m:access notierten Gesellschaft wurde von einer Person auf drei Manager aufgestockt. Im Kurs machen sich die Veränderungen noch nicht wirklich bemerkbar. Doch CFO Wolfgang Wagner setzt auf der Fachkonferenz Software/IT der Börse München auf den Wandel. Einerseits wird der Aufsichtsrat mit der kommenden Hauptversammlung im Juli neu besetzt werden, andererseits soll sich auch am Geschäft etwas ändern.

Der Umsatz soll planbarer werden, man will stärker den Aspekt der wiederkehrenden Umsätze in den Fokus rücken. Der Bereich Managed Services, der zuletzt rund 25 Prozent zum Umsatz beitrug, soll künftig 50 Prozent des Umsatzes erwirtschaften.

Der Mobilfunk kann aus Sicht von Wagner zum Wachstumstreiber bei IT Competence werden. 5G kann der Megatreiber werden, ist auf der Konferenz in München zu hören. Darin sieht der CFO ein großes Wachstumspotenzial.

Machte die Gesellschaft 2017 auf EBITDA-Basis noch einen Verlust, erzielte man 2018 ein EBITDA von 1,5 Millionen Euro. Das entsprach einer Marge von 6,2 Prozent. 2019 sollen diese 1,5 Millionen Euro die Mindestgröße für das EBITDA sein. Beim Umsatz soll es von 24,3 Millionen Euro (2018) auf mehr als 26 Millionen Euro nach oben gehen. Auch für die kommenden Jahre rechnet Wagner mit einem Umsatzplus von mindestens 10 Prozent bei steigenden EBITDA-Margen. Mit einer künftigen Marge im sehr niedrigen zweistelligen Bereich wäre der Vorstand recht zufrieden.

Der Jahresauftakt ist laut Wagner gelungen. Der Umsatz hat sich von 5,3 Millionen Euro auf 6,3 Millionen Euro verbessert. Die Marge ist von 3,8 Prozent auf 6,3 Prozent angestiegen. Dabei ist der Jahresbeginn traditionell nicht die stärkste Zeit bei IT Competence. Für die Zielsetzung 2019 ist dies bei der Company, die auf eine Marktkapitalisierung von rund 10 Millionen Euro kommt, kein schlechter Start.