DAX: Bislang fehlen die Anschlusskäufe - UBS Kolumne

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Nachricht vom 07.02.2019 07.02.2019 (www.4investors.de) - Rückblick: Zeigten sich die Käufer im DAX am Dienstag noch in bester Laune und bescherten dem deutschen Leitindex ein neues Jahreshoch, war davon am Mittwoch bereits nichts mehr zu spüren. Es fehlte schlichtweg an Anschlusskäufen. Nach schwachem Beginn plätscherte der Handel nahezu den kompletten Tag dahin. Auf der Unterseite konnten die Verkäufer aber auch keine großen Akzente setzen. Zumindest der Ausbruch über die Marke von 11.330 Punkten wurde per Schlusskurs mit einer Genauigkeit von wenigen Punkten aus Sicht der Bullen bestätigt.

Ausblick: Wirkt die bisherige Konsolidierung noch harmlos, kann aus ihr schnell größere Gefahr hervorgehen, sollte der DAX auch im Donnerstagshandel keine neuen Hochs markieren und immer mehr nach unten wegbröckeln.

Die Long-Szenarien: Noch besitzen aber klar die Bullen Vorteile. Ihre Aufgabe wird es nun sein, den Index auf neue Hochs zu hieven. Das Jahreshoch bei 11.371 Punkten dient folglich als Widerstand. Kann der DAX diese Hürde hinter sich lassen, käme nach dem Gapclose bei 11.330 Punkten die nächste Kurslücke bei 11.457 Punkten als potenzielles Ziel ins Spiel. Diese entstand im Zuge des starken Abverkaufs im Dezember 2018. Wird sie geschlossen, wäre der Chart zur Oberseite erst einmal bereinigt. Schafft der Index es nach einer Verschnaufpause im Anschluss sogar weitere Hochpunkte zu markieren, liegen die nächsten Trendziele bei 11.566 und 11.690 Punkten.

Die Short-Szenarien: Aus Sicht der Verkäufer wird es auch am Donnerstag wichtig sein, keine weiteren Hochs zuzulassen. Je mehr der DAX sich schwer tut weiter anzusteigen, desto mehr Anleger werden ins Grübeln geraten und ihre zuletzt erzielten Gewinne auf der Long-Seite einstreichen. Dies könnte für zunehmenden Verkaufsdruck sorgen. Als Unterstützung fungiert die Marke von 11.280 Punkten. Wird auch sie gerissen, könnte der Index erneut in den Bereich des Tiefs der letzten Tage bei 11.100 Punkten zurücksetzen. Doch erst unter 11.009 Punkten entstünden stärkere prozyklische Verkaufssignale. (Redakteur: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter )


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Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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