UBS – HeidelbergCement Aktie: Aufwärtskeilsignal kommt näher

25.10.2016, 09:14 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

HeidelbergCement handelt seit Oktober 2011 in einem langfristigen Aufwärtstrendkanal. Anfang März 2014 verließ die Aktie eine rund einjährige Seitwärtsbewegung in Richtung Norden und bildete zu Beginn des Mai 2015 ein Sechsjahreshoch bei 77,18 Euro aus. Im Anschluss ging der Wert allerdings in eine volatile Seitwärtstendenz zwischen 68,00 und 77,00 Euro über. Nach der Unterschreitung der Unterstützung bei 68,00 Euro, setzte sich Anfang August 2015 die Abwärtsbewegung fort und stoppte erst im Bereich der Unterstützung bei 60,05 Euro. Eine im Oktober in die Wege geleitete Gegenbewegung führte die Aktie zwar wieder in Richtung 75,47 Euro, aber stärkere Verkäufe setzten erneut mit dem Ergebnis ein, dass der Wert wieder bis unter 68,00 Euro abbröckelte. Von dort startete eine Gegenbewegung, die den Wert gestern auf ein neues Siebenjahreshoch bei 87,17 Euro anziehen ließ. Die Kerze ist bearish zu interpretieren. In Kombination mit dem Aufwärtskeil dürfte bald ein Ausbruchsignal zu erwarten sein, dessen Richtung noch unklar ist. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Startet HeidelbergCement leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 86,25 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 86,80 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach den Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall vom Aufwärtstrend bei 85,55 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 1,80 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 85,55-Euro-Trendlinie oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom charttechnischen Widerstand bei 86,80 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 2,40 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,45 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.

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Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!



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