DAX: Starke Handelswoche - UBS
09.12.2024 08:49 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Der DAX konnte seine Rekordjagd auch am siebten Tag in Folge fortsetzen und dabei die nächsten Bestmarken aufstellen. Rückblick: Für den deutschen Leitindex ging es auch am Freitag weiter aufwärts – mit einem Tagesgewinn von 0,1% und einem Endstand bei 20.385 verabschiedete sich das Aktienbarometer mit einem neuen Allzeithoch auf Schlusskursbasis ins Wochenende. Zuvor waren die heimischen Blue Chips noch – angetrieben von positiven US-Arbeitsmarktdaten – auf das neue Intraday-Rekordhoch bei 20.426 geklettert. Auf Wochensicht hat sich der DAX damit um gut 3,9% verbessert, seit Beginn der Aufwärtsserie (28. November) konnten die Notierungen mittlerweile 5,8% an Wert zulegen. Ausblick Das Long-Szenario Das Short-Szenario Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Nachdem der deutsche Leitindex die 20.400er-Marke am Freitag nicht bis zur Schlussglocke halten konnte, sollten nun erste trendbestätigende Rücksetzer eingeplant werden.
Startet der DAX mit weiteren Gewinnen in die neue Woche, ließe sich eine kleinere Hürde am aktuellen Rekordhoch antragen. Oberhalb dieses Levels wäre der Weg dann erneut frei von weiteren charttechnischen Widerständen. Aus der Schiebezone, die sich in den Monaten Oktober/November herausgebildet hatte, könnte jedoch noch Aufwärtspotenzial bis in den Bereich um 20.500 abgeleitet werden.
In der Gegenrichtung steht das offene Gap vom vergangenen Mittwoch als erste nennenswerte Haltezone im Fokus. Kommt es nach einer vollständigen Schließung der Kurslücke bei 20.017 nicht zu einer Pullback-Bewegung, dürfte die 20.000er-Schwelle auf den Prüfstand gestellt werden. Einen Schlusskurs unterhalb der runden Tausender-Marke vorausgesetzt, wäre ein Rücksetzer an das Oktober-Hoch bei 19.675 denkbar. Darunter sollte das September-Hoch bei 19.492 stützend wirken, bevor der GD50 (19.379) und die Oktober-Abwärtstrendgerade als weitere Haltestellen genannt werden könnten.
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