Wirecard: Braun muss nicht in U-Haft
23.06.2020 17:55 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Gestern hat die Staatsanwaltschaft München einen Haftbefehl gegen den vormaligen Wirecard-CEO Markus Braun beantragt. Am Abend stellte sich Braun den Behörden. Er verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam. Heute musste eine Ermittlungsrichterin entscheiden, ob Braun in Untersuchungshaft kommt. Dies ist nicht der Fall. Markus Braun kommt gegen die Zahlung einer Kaution von 5 Millionen Euro vorläufig frei. Er muss aber bestimmte Auflagen erfüllen, dazu zählt eine wöchentliche Meldung auf einem Polizeirevier in München. Angeblich darf er Deutschland zwischenzeitlich verlassen. Ein Wohnsitz von Braun liegt in Wien (Österreich). Die Staatsanwaltschaft legt dem früheren Wirecard-Chef Braun und möglicherweise auch anderen Personen zur Last, die Bilanzsumme und das Umsatzvolumen von Wirecard durch vorgetäuschte Einnahmen aus Geschäften mit Drittanbietern aufgebläht zu haben. So sollte das Unternehmen finanzkräftiger und attraktiver dastehen. Die Aktien von Wirecard gewinnen heute 18,8 Prozent auf 17,158 Euro. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenWirecard-Bilanzskandal: Ex-CEO Braun festgenommen
Neuer Tiefpunkt für den bisherigen Wirecard-CEO Markus Braun. Nachdem zuletzt bereits über einen möglichen Haftbefehl spekuliert wurde, ist der Österreicher nun festgenommen worden. Dies hat die ermittelnde Staatsanwaltschaft in München mitgeteilt. Offenbar hat Braun sich den Behörden gestellt, im Tagesverlauf soll über eine Untersuchungshaft entschieden werden. Die Meldung bringt Wirecards Aktienkurs heute wieder unter Druck, der Titel liegt mit 16,14 Euro zwar noch knapp 12 Prozent im Plus zum Vortag, aber auch deutlich unter dem bisherigen Tageshoch, das bei 17,60 Euro notiert ist. Gestern war die Wirecard Aktie, für die am Donnerstagmorgen noch 109 Euro gezahlt wurden, bei 12,995 Euro auf ein neues Crash-Tief gefallen. Auslöser des desaströsen Kursverlaufs der vergangenen Tage sind die Meldungen des Unternehmens, dass bilanziell ausgewiesene Treuhandgelder in Höhe von 1,9 Milliarden Euro wohl nicht tatsächlich existieren und im Drittpartnergeschäft wohl zu ... diese News weiterlesen!
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