Palladiummarkt auch 2019 im Defizit

Auch 2019 wird der weltweite Palladiummarkt in einem strukturellen Defizit verbleiben, ist sich die russische Norilsk Nickel (WKN A140M9) sicher. Das Unternehmen meldete gleichzeitig einen Anstieg des Nettohalbjahresgewinns von 81%.

Norilsk, der größte Palladiumproduzent der Welt, teilte mit, dass der Nettogewinn in der ersten Jahreshälfte auf Grund des in London um 40% gestiegenen Palladiumpreises 3 Mrd. Dollar betrug. Palladium erreichte in London am gestrigen Dienstag ein Dreiwochenhoch.

Der starke Palladiumpreis glich den Rückgang der Nickel-, Kupfer- und Platinpreise aus, die unter den Sorgen um den Handelskrieg zwischen den USA und China und damit einhergehend mit der Erwartung einer Verlangsamung der Weltwirtschaft litten, hieß es von Norilsk.

Der russische Konzern rechnet mit einem Palladiumdefizit von 600.000 Unzen im laufenden Jahr. Als Begründung führte man die steigende Nachfrage aus dem Automobilsektor auf Grund strikterer Emissionsbegrenzungen in allen großen Märkten an. Palladium wird hauptsächlich in Automobilkatalysatoren verwendet.

Norilsk rechnet bei Nickel damit, dass sich das globale Defizit 2019 auf 60.000 Tonnen verringern wird, da Indonesien und China ihre Nickelroheisenproduktion (NPI, Nickel Pig Iron) steigern sollten.

Das Unternehmen erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein EBITDA von 3,7 Mrd. Dollar, was einen Anstieg von 21% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum darstellt. Der Halbjahresumsatz stieg um 8% auf umgerechnet 6,3 Mrd. Dollar.

Der hohe Palladium- sowie der starke Nickelpreis sind auch von Vorteil für den kanadische Explorer Group Ten Metals (TSX-V PGE / WKN A2AN4B), der das riesige Stillwater West-Projekt in Montana erkundet. Beide Metalle scheinen auf der Liegenschaft, die an die Stillwater-Minen von Sibanye (WKN A1KBRZ) angrenzt, in großen Mengen aufzutreten.

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