DGAP-Adhoc: Heidelberger Druckmaschinen AG: Heidelberg schließt Vereinbarung mit Masterwork Group Co., Ltd. aus China, die beabsichtigt sich über eine Kapitalerhöhung an Heidelberg zu beteiligen




DGAP-Ad-hoc: Heidelberger Druckmaschinen AG / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung/Strategische Unternehmensentscheidung

Heidelberger Druckmaschinen AG: Heidelberg schließt Vereinbarung mit Masterwork Group Co., Ltd. aus China, die beabsichtigt sich über eine Kapitalerhöhung an Heidelberg zu beteiligen
23.01.2019 / 09:10 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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Heidelberg verstärkt seine Aktivitäten im Verpackungsmarkt und gewinnt potenziellen strategischen Ankeraktionär
 
Der Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat heute ein Investment Agreement mit einem strategischen Investor unterzeichnet. Das im chinesischen Tianjin beheimatete Unternehmen Masterwork Group Co., Ltd. (Masterwork) beabsichtigt, sich im Wege einer Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre im Umfang von rund 8,5 Prozent am Grundkapital von Heidelberg zu beteiligen. Die Umsetzung einer solchen Kapitalmaßnahme bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats der Heidelberger Druckmaschinen AG. Durch die geplante Kapitalerhöhung kann Heidelberg einen weiteren langfristig orientierten strategischen Ankeraktionär gewinnen und gleichzeitig sein Eigenkapital stärken. Zudem wird Heidelberg im Rahmen von anstehenden Verhandlungen prüfen, ob Heidelberg seine langjährige Vertriebspartnerschaft mit Masterwork, dem größten chinesischen Hersteller von Bogenstanzen und Heißfolienprägemaschinen, deutlich erweitern kann. Heidelberg will hierdurch seine Marktposition im wachsenden Verpackungsdruck weiter ausbauen.

 

Vorbehaltlich der Zustimmung der relevanten Gremien beider Seiten und der chinesischen Behörden soll die entsprechende Kapitalmaßnahme voraussichtlich bis Ende des ersten Kalenderquartals 2019 umgesetzt werden. Der Ausgabepreis der neuen Aktien soll EUR 2,68 betragen. Für den Fall, dass sich der Börsenpreis wesentlich über den vorgesehenen Ausgabepreis entwickeln sollte, sind Neuverhandlungen unter Zugrundelegung der gesetzlichen Vorgaben vorgesehen. Die Heidelberg bei Durchführung der Kapitalerhöhung zufließenden finanziellen Mittel sollen zur beschleunigten Umsetzung der digitalen Agenda (etwa für die Digitalisierung von Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen) und zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung verwendet werden.www.heidelberg.com

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Tel: +49 (0)6222 82-67123
Fax: +49 (0)6222 82-67129
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Tel: +49 (0)6222 82-67120
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E-Mail: robin.karpp@heidelberg.comWichtiger Hinweis:
 
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
 


Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:Heidelberg verstärkt seine Aktivitäten im Verpackungsmarkt und gewinnt potenziellen strategischen Ankeraktionär 
Masterwork Group Co., Ltd. aus China beabsichtigt, sich über eine Kapitalerhöhung an Heidelberg zu beteiligen
Stärkung der Heidelberg-Bilanz durch Erhöhung der Eigenkapitalquote
Ausbau der seit 2013 bestehenden Vertriebspartnerschaft im wachsenden Verpackungsdrucksegment
Effizienzsteigerungen über Vertiefung der Zusammenarbeit in der Produktion

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) will ihre Marktposition im wachsenden Verpackungsdruck weiter ausbauen. Dazu will das Unternehmen seine langjährige Vertriebspartnerschaft mit dem größten chinesischen Hersteller von Bogenstanzen und Heißfolienprägemaschinen Masterwork Group Co., Ltd. (Masterwork) deutlich erweitern. In diesem Zusammenhang beabsichtigt das im chinesischen Tianjin beheimatete Unternehmen, sich im Wege einer Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre im Umfang von rund 8,5 Prozent am Grundkapital von Heidelberg zu beteiligen. Die Umsetzung einer solchen Kapitalmaßnahme bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats der Heidelberger Druckmaschinen AG. Durch die geplante Kapitalerhöhung kann Heidelberg einen weiteren langfristig orientierten strategischen Ankeraktionär gewinnen und gleichzeitig sein Eigenkapital stärken. Vorbehaltlich der Zustimmung der relevanten Gremien beider Seiten und der chinesischen Behörden soll die entsprechende Kapitalmaßnahme voraussichtlich bis Ende des ersten Kalenderquartals 2019 umgesetzt werden. Der Ausgabepreis der neuen Aktien soll EUR 2,68 betragen. Für den Fall, dass sich der Börsenpreis wesentlich über den vorgesehenen Ausgabepreis entwickeln sollte, sind Neuverhandlungen unter Zugrundelegung der gesetzlichen Vorgaben vorgesehen. Die Heidelberg bei Durchführung der Kapitalerhöhung zufließenden finanziellen Mittel sollen zur beschleunigten Umsetzung der digitalen Agenda (etwa für die Digitalisierung von Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen) und zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung verwendet werden. Masterwork befürwortet die strategische Ausrichtung von Heidelberg und dokumentiert ihr klares Commitment zur langfristigen Zusammenarbeit. Ob Heidelberg eine Kapitalbeteiligung an Masterwork anstrebt, ist Gegenstand laufender Überlegungen und Gespräche.
 
'Vorstand und Aufsichtsrat von Heidelberg begrüßen die deutliche Vertiefung unserer seit Jahren erfolgreich etablierten Zusammenarbeit mit Masterwork. Dadurch erschließen sich uns weitere Potenziale im wachsenden Verpackungsdruck, vor allem im größten Einzelmarkt der Welt China. Wir erwarten eine deutliche Effizienzverbesserung durch eine bessere Auslastung unserer Werke weltweit. Ich möchte dabei betonen, dass dies nicht zu einer Schwächung unserer Heimatstandorte in Deutschland führen wird. Wir freuen uns, mit Masterwork einen weiteren langfristig orientierten Investor gewinnen zu können, der von der Innovationsstärke, der Strategie und dem Zukunftspotenzial von Heidelberg überzeugt ist', kommentiert Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.
 
'Heidelberg ist für uns der ideale Partner, um gemeinsam die Wachstumspotenziale im Verpackungsdruck heben zu können. Unsere Beteiligung an dem Traditionsunternehmen und Weltmarktführer unterstreicht unsere Absicht zur langfristigen Zusammenarbeit und unsere Überzeugung in Bezug auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens', ergänzt Li Li, die Präsidentin von Masterwork.
 Ausbau der führenden Marktpositionen im wachsenden Verpackungsdruck
Heidelberg und die an der Börse in Shenzhen (China) notierte Masterwork verbindet seit einigen Jahren eine enge operative Partnerschaft im Bereich der Weiterverarbeitung von Drucksachen zu Faltschachteln im Verpackungsmarkt. So arbeiten beide Unternehmen seit Jahren erfolgreich in einer Vertriebskooperation zusammen. Das chinesische Unternehmen ist mit seinem Maschinenangebot Spezialist im Bereich der Weiterverarbeitung der Faltschachtelindustrie. Masterwork hat bereits 2014 die Postpress Packaging-Technologien von Heidelberg erworben. Heidelberg verantwortet weiterhin den weltweiten Vertrieb und die digitale Kundenbeziehung. Für Heidelberg entsteht mit der Möglichkeit der Anbindung der Weiterverarbeitungsmaschinen von Masterwork an die Heidelberg-Cloud einen wichtiger Vorteil zur Realisierung des Wertversprechens, die Kundenproduktivität des Produktionsbetriebs mittels Produktionsdaten zu steigern. Im Verpackungsdruck wird in den nächsten Jahren ein überproportionales Wachstum erwartet. Heidelberg nimmt hier bereits eine führende Position in Europa und Amerika ein, Masterwork zählt zu den größten chinesischen Anbietern in der Weiterverarbeitung von Verpackungen. Durch die engere Bindung aneinander soll diese Stellung im größten Verpackungsmarkt der Welt China, aber auch in anderen Regionen, deutlich ausgebaut werden. 
  Gemeinsame Wertschöpfung und Ausbau des Vertriebs von Heidelberg-Produkten in China
Darüber hinaus ist auch eine Vertiefung der Zusammenarbeit in der Wertschöpfung beider Unternehmen geplant. So wird Heidelberg die dynamisch wachsenden Märkte in China und im restlichen Asien weiter aus dem bereits seit 2006 etablierten Standort im chinesischen Qingpu nahe Schanghai beliefern und mit dem Ausbau der Kooperation zukünftig auch von einer gemeinsamen Teilefertigung am Standort von Masterwork in Tianjin profitieren. Hierdurch erwarten sich beide Unternehmen substanzielle Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung.
 Über Masterwork Group:
 https://mkmasterwork.com/
 Nächster wichtiger Termin:
 
Den Bericht über das 3. Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 wird Heidelberg am 7. Februar veröffentlichen.
 
Bildmaterial sowie weitere Informationen über das Unternehmen stehen im Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen AG unter www.heidelberg.com zur Verfügung.
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 Wichtiger Hinweis:
 
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
 
 
 




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