DGAP-Adhoc: Wacker Chemie AG: EBITDA des Geschäftsjahres 2018 fällt wegen noch nicht erhaltener Versicherungsleistungen voraussichtlich niedriger aus als prognostiziert




DGAP-Ad-hoc: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Gewinnwarnung/Jahresergebnis

Wacker Chemie AG: EBITDA des Geschäftsjahres 2018 fällt wegen noch nicht erhaltener Versicherungsleistungen voraussichtlich niedriger aus als prognostiziert
18.01.2019 / 10:35 CET/CEST

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Wacker Chemie AG / Geschäftszahlen

EBITDA des Geschäftsjahres 2018 fällt wegen noch nicht erhaltener Versicherungsleistungen voraussichtlich niedriger aus als prognostiziert

München, 18. Januar 2019, 10.05 Uhr MEZ - Die Wacker Chemie AG erwartet nach ihren vorläufigen Berechnungen vom heutigen Tag für das Geschäftsjahr 2018 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von etwa 930 Mio. EUR. Dies liegt unter der aktuellen Prognose des Unternehmens, das von einem Anstieg des EBITDA gegenüber dem Vorjahreswert (1.014,1 Mio. EUR) im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen war.

Der Grund für das geringere EBITDA sind noch nicht erhaltene Versicherungsleistungen aus dem Schadensfall am Standort Charleston in Tennessee, die Bestandteil der Ergebnisprognose für das Jahr 2018 waren. Da die Polysiliciumproduktion in Charleston erst Anfang Dezember 2018 die volle Kapazität erreicht hat, war es zeitlich nicht möglich, die Gespräche mit der Versicherung für das Geschäftsjahr 2018 zum Abschluss zu bringen.

WACKER geht unverändert davon aus, dass die Versicherungsleistungen den vollen Schaden aus der Instandsetzung der Anlagen und der Betriebsunterbrechung abdecken werden. Dies wird im Laufe des Jahres 2019 erwartet.

Auch das Konzernergebnis und die Nettofinanzschulden des Geschäftsjahres 2018 werden infolgedessen von den prognostizierten Werten abweichen. Der Konzernjahresüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten wird jetzt leicht über dem Niveau des Vorjahres erwartet (bisherige Prognose: deutlich über Vorjahr). Die Nettofinanzschulden werden zum Jahresende 2018 voraussichtlich bei etwas über 600 Mio. EUR liegen (bisherige Prognose: rund 500 Mio. EUR).

Die endgültigen Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2018 wird WACKER am 19. März 2019 vorlegen.

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Disclaimer:Diese Veröffentlichung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.

Dieses Dokument enthält (in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte) ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von WACKER sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen. Erläuterungen zu verwendeten Finanzkennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2017 der Wacker Chemie AG, der unter www.wacker.com abrufbar ist.

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