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Rohstoff-News von Goldinvest

Orinoco Gold: Erste Proben der Cuca-Zone mit zu bis 212 g/t Gold!

Autor: Goldinvest
27.02.2018



Einmal mehr erweist sich die Cascavel-Mine von Orinoco Gold (WKN A1J7HQ / ASX OGX) als Quelle extrem hochgradiger Goldvererzung. Denn die erste Charge von Panel-Proben aus Cuca, die im Labor analysiert wurde, wies einen Gehalt von 31,7 Gramm Gold pro Tonne auf – im Durchschnitt! Den höchsten Wert erbrachte eine Probe mit einem Goldgehalt von 212 Gramm Gold je Tonne.

Damit liegt der durchschnittliche Goldgehalt der neuen Proben noch über jenem, der 2014 in einer Großprobe nachgewiesen wurde (27 g/t Au). Orinoco arbeitet mit Hochdruck daran, die Cuca-Mine, die sieben Jahre lang nicht in Betrieb war, als weitere Erzquelle für die Hammermühlen auf Cascavel zu bestätigen. Es ist also erfreulich, dass sich nun abzeichnet, dass hier wahrscheinlich, wie in den Zonen Mestre und Central, sehr hohe Goldgehalte vorhanden sind. Frühere Betreiber von Cuca hatten diese als am reichhaltigsten mit Gold bestückte der Cascavel-Zonen betrachtet.

Allerdings sind weitere Arbeiten nötig, um nachzuweisen, dass diese hochgradigen Erzvorkommen auch in einem Umfang vorliegen, der einen wirtschaftlichen Abbau ermöglicht. Zunächst einmal wird die zweite Charge mit 36 Cuca-Proben analysiert. Orinoco geht davon aus, dass die Ergebnisse Mitte März vorliegen werden. Davon erhofft man sich unter anderem genauere Informationen zur Verteilung und den Schwankungen in Gehalt und Struktur der Vererzung.

In der Zwischenzeit konzentriert sich das Orinoco-Team auf den Abbau auf den bereits bestätigten Zonen Mestre, Central und Northern, um sicherzustellen, dass man ausreichend Material an die dritte, vor Kurzem installierte Hammermühle liefert, die mit einer Kapazität von 25 bis 30 Tonnen pro Stunde deutlich größer ist als die zuvor errichteten Pilotanlagen.

Auf Cuca wird das Unternehmen Ende März einen Versuchsabbau aufnehmen und man rechnet damit, schon bald die Entscheidung zum Übergang in den kommerziellen Abbau treffen zu können. Mittlerweile geht es darum, entweder den bestehenden Schacht zu verwenden – schnellere Inbetriebnahme möglich – oder einen neuen Zugangsstollen zu errichten. Entscheidet Orinoco sich für die zweite Option, wird der Beginn der kommerziellen Produktion zwar zwei bis drei Monate später erfolgen, allerdings dürfte dann das Volumen, das man täglich abbauen kann, deutlich höher liegen.

Darüber hinaus wird Orinoco Anfang April Bohrungen untertage vornehmen, um ein besseres Verständnis der Cuca-Zone zu erhalten. Es zeichnet sich aber nach Aussage des Unternehmens bereits ab, dass diese wie die Zonen Mestre, Central, Northern und Silver ebenfalls in die Tiefe offen bleibt.

Orinoco muss zwar noch zahlreiche Arbeiten erledigen, bevor die kommerzielle Produktion auf Cuca erreicht werden kann, man geht aber schon jetzt davon aus, dass Cuca eine konstante vierte Quelle untertägigen Erzmaterials für die steigende Kapazität der Hammermühlen auf Cascavel sein könnte. Richard Crew, COO des Unternehmens, hat bereits das Unternehmen besucht, das Orinoco die Hammermühlen liefert, um die Möglichkeit auszuloten, die Kapazität der vierten Hammermühle, die Mitte März geliefert werden soll, von 25 auf bis zu 50 Tonnen pro Stunde zu erhöhen!

Auf der Cuca-Zone ist allerdings nicht nur Gold zu finden. Oberhalb der Goldvererzung findet sich auch sehr hochgradige Silbermineralisierung mit unter anderem bis zu 1.292 Gramm Silber pro Tonne über 17,56 Meter Länge. Diese Werte rechtfertigen laut Orinoco weitere Untersuchungen, zumal die Silbervererzung zum größten Teil noch nicht erkundet ist. Zunächst will man prüfen, ob ca. 350 Meter südlich eines hochgradigen Abschnitts gelegene Ziele eine weitere Verbesserung der Silbergehalte erbringen.

Dabei wird man sich zunächst auf detaillierte Kartierungen und Beprobungen der Hauptverwerfungen des Silbersystems konzentrieren, insbesondere dort, wo diese Verwerfungen die mächtigen Dolomitpakete wie z. B. den Cascavel-Dolomit kreuzen. Darüber hinaus wird eine detaillierte geophysikalische Erkundung erwogen, die auf die Identifizierung der Erzeigenschaften abzielen würde. Bohrungen würden nach den Kartierungen und geophysikalischen Erkundungen folgen.

Alles in Allem verspricht Cuca eine sehr interessante Abbauzone für Orinoco zu werden. Setzen sich die hohen Gehalte der ersten Proben fort, würde dem Unternehmen hier eine weitere, außergewöhnliche Erzquelle für den Mühlenbetrieb entstehen. Wir werden die Lese von GOLDINVEST.de auf dem Laufenden halten.

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