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DEAG plant weitere Akquisitionen

Autor: Johannes Stoffels
08.02.2019





Wenn DEAG-Chef Peter Schwenkow auf einer Investorenkonferenz präsentiert, kann man mit einer Reihe von neuen Informationen rechnen. So macht der Chef der Deutsche Entertainment auf dem Hamburger Investorentag (HIT) deutlich, dass man sich stärker für die Gastronomie rund um die Veranstaltungsevents interessiert. Hier könnte man den Umsatz um bis zu 9 Millionen Euro steigern, wenn man sich selber intensiver um das gastronomische Angebot kümmert. Dies will Schwenkow zusammen mit einem erfahrenen Partner im Rahmen eines Joint Ventures angehen.

Wachsen will DEAG auch im Bereich Classic und Jazz. Die Margen sind dort interessant, man sieht sich als stark aufgestellt an. Erst jüngst hat man den Vertrag mit Till Brönner verlängert.

Ein großer Wachstumstreiber und Margenbringer ist die Sparte Arts & Exhibitions. Man will dort häufiger auf eigene Unterhaltungskonzepte und eigenen Content setzen. Vor allem beim TimeRide hat DEAG große Expansionspläne. Hier sollen in München, Berlin, Hamburg und Frankfurt bald neue VR-Entertainment-Räumlichkeiten entstehen. Auch das Konzept Christmas Gardens soll erweitert werden. Eine Expansion ins Ausland steht an.

Ein versteckter Vermögenswert der DEAG ist die Jahrhunderthalle in Frankfurt und das darum liegende Areal. Dort sollen neue Grundstücke entstehen, nachdem Gespräche mit der Stadt und einem Industriepark positiv verlaufen sind. Für die Entwicklung holt sich DEAG einen Immobilieninvestor ins Boot. Sobald eine Baugenehmigung vorliegt, soll das Areal vermarktet werden. Das Ertragspotenzial sieht man bei der DEAG deutlich über Buchwert, der bei 5,3 Millionen Euro liegt.

Im vergangenen Jahr hat DEAG eine Anleihe im Volumen von bis zu 25 Millionen Euro aufgelegt, die derzeit bei 105 Prozent steht. Das Geld aus der Anleihe will Schwenkow teils für Zukäufe nutzen. In Hamburg berichtet er, dass Akquisitionen in vier Ländern anstehen. So soll die DEAG auch extern weiter wachsen.

2018 erwartet die DEAG einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro und ein EBIT von mindestens 10 Millionen Euro. Wenn man Schwenkow zuhört, dürften auch die kommenden Jahre interessant werden.







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