Microsoft Aktie: Neues Allzeithoch bestätigt Hausse-Trend - UBS Kolumne

Die Experten der UBS werfen einen Blick auf die Microsoft Aktie. Bild und Copyright: StockStudio / shutterstock.com

Die Experten der UBS werfen einen Blick auf die Microsoft Aktie. Bild und Copyright: StockStudio / shutterstock.com

Nachricht vom 16.10.2017 16.10.2017 (www.4investors.de) - Nach der Finanzkrise startete Microsoft im März 2009 eine Aufwärtsbewegung, die den Titel vom Tief bei etwa 15 USD bis in den Bereich von 50 USD im November 2014 katapultierte. Dort begann eine Konsolidierung, die erst im Oktober 2015 mit einer Notierungslücke von etwa 4 USD nach oben aufgelöst wurde. Zum Jahresende 2015 erreichte die Aktie dann mit 56,85 USD den höchsten Stand seit März 2000. Danach setzte erneut eine Konsolidierung ein. Dabei fiel die Aktie bis Ende Juni 2016 auf ein zyklisches Tief bei 48,04 USD. Von dort begann ein Aufwärtstrend, der ohne größere Unterbrechungen bis heute anhält. Nach einer kleineren Verschnaufpause zwischen Juli und September dieses Jahres hat die Aufwärtsdynamik seit Anfang Oktober wieder deutlich zugenommen. Am vergangenen Freitag markierte das Wertpapier im Tagesverlauf ein neues historisches Rekordhoch bei 77,87 USD. Mit 77,49 USD beendete Microsoft die Börsensitzung dann auf dem höchsten Stand aller Zeiten. Hierdurch eröffnet sich kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Startet Microsoft leicht im Plus, wäre aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücklauf auf den Freitagsschlusskurs bei 77,49 USD, leicht oberhalb der 79,00-USD-Linie oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung denkbar, und zwar rund 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird jedoch im Minus eröffnet, könnten Trader nach den Regeln der technischen Analyse bei einem Abprall von der Unterstützung bei 76,00 USD, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder nach dem Bruch des Schlusskursniveaus einsteigen. Eine Gewinnmitnahme empfiehlt sich circa 2,30 USD oberhalb des jeweiligen Tagestiefs.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Platzierung bei einem Test der Schlusskurslinie, leicht unterhalb des 76,00-USD-Niveaus oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus gestartet, könnten sich Trader durch die gerade beschriebene Korrekturvariante, bei einem Abprall vom 79,00-USD-Widerstand oder leicht unterhalb der Schlusskursmarke platzieren. Das Kursziel läge rund 2,30 USD unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Sinnvoll wäre eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von circa 0,60 USD, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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