Commerzbank Aktie: Ausbruch nach oben möglich - UBS Kolumne

Nachricht vom 20.03.2017 (www.4investors.de) - Im April 2015 begann für die Commerzbank-Aktie von einem Zwischenhoch bei 13,39 Euro ein mustergültiger Abwärtstrend. Das bisherige Zwischentief dieser zyklischen Bewegung erreichte die Aktie Anfang August 2016 bei 5,16 Euro. Die anschließende Aufwärtsbewegung wurde Anfang September 2016 im Bereich von 6,70 Euro gestoppt. Die Commerzbank-Aktie drehte wieder nach unten und testete Ende September 2016 erneut das 2016er-Jahrestief im Bereich von 5,30 Euro. Von dort erholte sich der Titel wieder und schaffte Ende Oktober 2016 sogar den Sprung über die 6,00-Euro-Marke. Seitdem ging es bis auf das Zwischenhoch bei 8,50 Euro Ende Januar rasant nach oben. In der anschließenden Korrektur wurde Mitte Februar der seit Oktober gültige Aufwärtstrend nach unten verlassen. Dieser wurde jedoch bereits Anfang März wieder zurückerobert. Mit dem Freitagsschlusskurs von 8,55 Euro erreichte der Kurs der Commerzbank einen wichtigen Widerstand. Sollte dieser nach oben durchbrochen werden, dann eröffnet sich unmittelbar weiteres Aufwärtspotenzial bis in den Bereich von 10,00 Euro. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Startet die Commerzbank leicht im Plus, sollte ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den Freitagsschlusskurs bei 8,55 Euro, leicht oberhalb der 8,80-Euro-Marke oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung erfolgen, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, wäre eine Platzierung entweder bei einem Abprall von der Unterstützung bei 8,20 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus möglich. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 0,40 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Eröffnet die Aktie leicht im Minus, würde sich eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der Unterstützung bei 8,20 Euro oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung anbieten, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 8,80 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Das Kursziel läge circa 0,40 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,15 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: Commerzbank
WKN: CBK100
ISIN: DE000CBK1001
Aktienindex: DAX
Homepage: http://www.commerzbank.de/
Branche: Finanzdienstleister - Großbank

Die Commerzbank gehört zu den größten Bankengruppen Deutschlands. Ein einschneidendes Ereignis in der Commerzbank-Historie ist die Übernahme der Dresdner Bank, die das Unternehmen von der Allianz gekauft hat. 2009 wurden die Gesellschaften verschmolzen. Der Zukauf hat die Commerzbank stark belastet und als eine Folge der US-Finanzmarktkrise musste die Gesellschaft mit milliardenschwerer Unterstützung des Bundes durch eine Teilverstaatlichung gerettet werden. Nach der Finanzmarktkrise hat die Commerzbank einen groß angelegten Konzernumbau eingeleitet, man will sich wieder vor allem auf die Geschäfte im Bereich der Privatkunden und Firmenkunden konzentrieren. Zum Commerzbank-Konzern gehört unter anderem auch die Comdirect Bank. An der SDAX-notierten Direktbank ist der Konzern mit mehr als 81 Prozent der Anteile beteiligt.

Die Commerzbank-Aktie gehört nach Marktkapitalisierung zu den wichtigsten Aktien am Frankfurter Aktienmarkt und ist unter anderem im DAX 30 notiert. Im DAX 30 ist sie neben der Aktie der Deutsche Bank der einzige Vertreter der Bankbranche.
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