UBS – Fresenius Aktie: Insideday eröffnet Abwärtspotenzial

Nachricht vom 01.12.2016 (www.4investors.de) - Fresenius SE befindet sich seit über fünf Jahren in einem sehr stabilen Aufwärtstrendkanal. Nach einem neuen Höchststand bei 44,31 Euro Anfang Dezember 2014 ging es zwar noch einmal bis auf 41,80 Euro zurück, aber seit dem Abprall von diesem Niveau ging es wieder deutlich aufwärts. Anfang Dezember 2015 notierte der Wert dann auf einem neuen Hoch bei 70,06 Euro, setzte im Anschluss aber zu einer Korrektur bis unter die Unterstützung bei 56,81 Euro an. Schlussendlich wurde diese kurzzeitig unterschritten, bevor ein dynamischer Anstieg die Aktie wieder bis über 65 Euro steigen ließ. Zwischen Juni und August 2016 konsolidierte die Aktie, um dann schnell und kräftig neues historisches Terrain zu erobern. Bei 73,59 Euro kam es zu Gewinnmitnahmen, die bis heute andauern. Fresenius ist im Wochenchart an einer Kreuzunterstützung bei 67,00 Euro angekommen und hat damit den seit Januar 2016 ausgebildeten Aufwärtstrend gebrochen. Gestern schloss die Aktie auf Tagestief mit einem Insideday. Daher sind weitere Verluste nicht unmöglich.

Die Long-Szenarien: Startet Fresenius leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 67,75 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 68,40 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach den Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall von der Unterstützung bei 67,50 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 1,65 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 67,50-Euro-Unterstützung oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 68,40 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 1,90 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,40 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: Fresenius | WKN: 578560 | ISIN: DE0005785604 | Aktienindex: DAX | Homepage: http://www.fresenius.de/ | Branche: Produkte und Dienstleistungen für den Krankenhausbedarf, u.a. Muttergesellschaft von FMC.






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