Deutsche Börse und London Stock Exchange: Zusammenschluss scheint perfekt

Der Zusammenschluss der beiden größten europäischen Börsenbetreiber geht in die heiße Phase. Bild und Copyright: Deutsche Börse.

Der Zusammenschluss der beiden größten europäischen Börsenbetreiber geht in die heiße Phase. Bild und Copyright: Deutsche Börse.

Nachricht vom 16.03.2016 (www.4investors.de) - Trotz Störfeuer durch andere Übernahmeinteressenten scheint der Zusammenschluss der Deutsche Börse AG mit der London Stock Exchange Group nun perfekt. Beide Unternehmen haben sich nach eigenen Angaben auf einen Zusammenschluss unter einer neuen Dachgesellschaft geeinigt, heißt es am Mittwoch. Laut des heute vorgelegten Übernahmeangebots sollen die Aktionäre der beiden Gesellschaften ihre Anteilsscheine in Aktien des neuen Unternehmens tauschen.

Die Eckdaten des Deals sind wie zuletzt bereits gemeldet: Die neue Börsengesellschaft wird nach britischem Recht geführt und wird ihren Sitz in London haben. Konzernchef wird Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter, Donald Brydon wird Chairman, zudem werde es ein „einheitliches Leitungsgremium mit paritätischer Besetzung von London Stock Exchange Group und Deutscher Börse“ geben, teilen die beiden Unternehmen am Mittwoch mit. Der Zusammenschluss, der als „Fusion unter Gleichen“ erfolgen soll, muss allerdings noch durch die jeweiligen Behörden genehmigt werden. Zudem bestehen Mindestannahmeschwellen für das Übernahmeangebot.

Börsenbetreiber hoffen auf hohe Kostensynergien


Nach Abschluss der Transaktion werden die derzeitigen Aktionäre der Deutsche Börse AG am fusionierten Unternehmen allerdings mit 54,4 Prozent die Mehrheit halten. Aktionäre des Londoner Börsenbetreibers erhalten 0,4421 Aktien des neuen Unternehmens für jede eine Aktie der London Stock Exchange Group. Die Aktien der Deutsche Börse AG können eins zu eins in Aktien der neuen Gesellschaft getauscht werden. Die Papiere der neuen Börsenholding sollen in Frankfurt und London gehandelt werden.

Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange erhoffen sich aus dem Deal unter anderem starke Kostensynergien und ein schnelleres Wachstum. Die Synergien sollen sich drei Jahre nach dem Zusammenschluss auf 450 Millionen Euro pro Jahr belaufen, kündigen die Börsenbetreiber an. Diese entstehen „zusätzlich zu bereits geplanten Einsparungen bei Deutsche Börse und London Stock Exchange Group“, heißt es. Zudem solle das Produktangebot durch die Fusion deutlich erweitert und die Liquidität der Märkte werden, heißt es am Mittwoch.

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