DGAP-News: Hapag-Lloyd AG schreibt im ersten Quartal 2016 operativ schwarze Zahlen

Nachricht vom 13.05.2016 (www.4investors.de) -


DGAP-News: Hapag-Lloyd AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht/Quartalsergebnis

Hapag-Lloyd AG schreibt im ersten Quartal 2016 operativ schwarze Zahlen
13.05.2016 / 08:00


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Hamburg, 13. Mai 2016

Hapag-Lloyd schreibt im ersten Quartal 2016 operativ schwarze Zahlen

EBITDA von 123,4 Mio. Euro / EBIT von 4,8 Mio. Euro / Transportmenge um 2,1 Prozent gestiegen / Deutlicher Rückgang der Frachtrate zum Vorjahresquartal / Weitere Effizienzmaßnahmen geplant

Hapag-Lloyd hat ein sehr anspruchsvolles erstes Quartal 2016 operativ mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Während die Transportmenge trotz des schwierigen Marktumfeldes in den ersten drei Monaten 2016 um 2,1 Prozent auf 1,81 Mio. TEU (Vorjahreszeitraum: 1,77 Mio. TEU) gesteigert werden konnte, reduzierte sich die durchschnittliche Frachtrate deutlich auf 1.067 USD/TEU (Vorjahreszeitraum: 1.331 USD/TEU). Durch den spürbaren Rückgang der Frachtrate lagen die Umsatzerlöse in dem Zeitraum mit 1,93 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert von 2,30 Mrd. Euro.

Durch bereits umgesetzte Kostensenkungs- und Effizienzmaßnahmen aus dem 2015 gestarteten OCTAVE-Programm sowie durch einen deutlich niedrigeren Bunkerverbrauchspreis von durchschnittlich 178 USD/t (Vorjahreszeitraum: 378 USD/t) konnten die negativen Effekte des schwierigen Marktumfeldes teilweise kompensiert werden. Dadurch erreichte Hapag-Lloyd im ersten Quartal 2016 ein positives EBITDA in Höhe von 123,4 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 283,6 Mio. Euro). Das EBIT betrug 4,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 174,3 Mio. Euro) und das Konzernergebnis -42,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 128,2 Mio. Euro).

"Im saisonbedingt schwachen ersten Quartal haben wir ein akzeptables Ergebnis erreicht mit einem kleinen operativen Gewinn und einer EBITDA-Marge von 6,4%. Dies lag nicht zuletzt an den bislang realisierten Synergieeffekten aus dem Zusammenschluss mit CSAV sowie den Verbesserungen unserer Kostenbasis durch das OCTAVE-Programm, das wir 2015 umgesetzt haben", sagte Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG. Beides zusammen steht für rund 600 Mio. US-Dollar jährliche, dauerhafte Ergebniseffekte im Vergleich zur Kostenbasis in 2014. "Mit dem OCTAVE 2-Programm werden wir unsere Kostenbasis nochmals um einen hohen, zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag verbessern", so Habben Jansen weiter. Das Programm wurde Ende 2015 initiiert und soll im aktuellen Geschäftsjahr umgesetzt werden.

Für das Gesamtjahr 2016 erwartet Hapag-Lloyd derzeit auch weiterhin einen moderaten Anstieg des EBITDA sowie einen deutlichen Anstieg des EBIT im Vergleich zum Vorjahr.

Mit einer Eigenkapitalquote von rund 45,3 Prozent (per 31.3.2016) weist Hapag-Lloyd eine solide Bilanzstruktur auf. Mit einer Liquiditätsreserve von mehr als 794,6 Mio. Euro ist das Unternehmen sicher für die Zukunft finanziert.

Über Hapag-Lloyd

Mit einer Flotte von 175 modernen Containerschiffen und einer Gesamttransportkapazität von 955.000 TEU ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca. 9.400 Mitarbeitern an 366 Standorten in 118 Ländern präsent. Hapag-Lloyd verfügt über einen Containerbestand von 1,6 Millionen TEU - inklusive einer der größten und modernsten Kühlcontainerflotten. 122 Liniendienste weltweit sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen allen Kontinenten. Hapag-Lloyd gehört in den Fahrtgebieten Transatlantik, Lateinamerika sowie Intra-Amerika zu den führenden Anbietern.

 










13.05.2016 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

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Unternehmen:
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DE000HLAG475, USD33048AA36


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HLAG47, A1E8QB


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SDAX


Börsen:
Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hamburg; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange







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