AstraZeneca: „Freispruch” von der EMA für COVID-19 Impfstoff
18.03.2021 17:17 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) sieht weiterhin keine ursächlichen Verbindungen zwischen AstraZenecas COVID-19 Impfstoff und den diversen Einzelfällen von seltenen Thrombose-Formen, die im Rahmen der Impfkampagne in diversen Ländern aufgetreten waren. Der Impfstoff sei sicher und effektiv, kommentiert Emer Cooke, Direktorin der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Es seien auch keine Qualitätsprobleme bei dem Impfstoff festgestellt worden. Bei ihrer Untersuchung der Vorfälle hatte die EMA in den letzten Tagen umfangreiche medizinische Daten gesichtet. Die Untersuchung hat keine Nachweise gebracht, dass der Impfstoff für die Thrombosen ursächlich verantwortlich war. Damit dürften auch die in diversen Staaten gestoppten Impfkampagnen mit dem Vakzin wieder aufgenommen werden. Letzte Restzweifel bleiben aber und werden von der EMA auch nicht bestritten. Man wolle nun zusätzliche Untersuchungen anstoßen und zugleich beim medizinischen Personal das Bewusstsein für mögliche Probleme schärfen. Allerdings überwiegen bei AstraZenecas COVID-19 Impfstoff die Vorteile bei Weitem die Risiken, so die EMA im Rahmen ihrer Pressekonferenz, die auf Youtube zu sehen ist.
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