Börse am Morgen: Commerzbank und UniCredit, Foxconn, Meta, Nvidia, Öl - Nord/LB Marktbericht
17.03.2026 07:36 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Die chinesische Wirtschaft ist schwach ins Jahr gestartet. Während die anhaltende Immobilienkrise weiter bremst, zeigte sich die Industrie teils robuster. Die Preise für neue Wohnungen sanken im Februar erneut, Investitionen im Immobiliensektor gingen deutlich zurück. In den meisten Städten fielen die Preise, auch wenn sie in Metropolen wie Peking und Shanghai leicht zulegten. Stabilisierend wirkten dagegen Teile der Industrie: Die Aluminiumproduktion stieg zu Jahresbeginn ebenso wie der Rohöldurchsatz der Raffinerien, begünstigt durch bessere Margen und eine höhere Auslastung. Insgesamt bleibt das Bild der chinesischen Konjunktur jedoch uneinheitlich. Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich im Februar weiter verbessert. Das Ifo?Geschäftsklima stieg um 3,2 Punkte auf minus 17,6 Zähler. Allerdings bleibt die Nachfrage schwach: Der Anteil der Firmen mit Auftragsmangel sank nur leicht auf 48 Prozent, zugleich nahmen Projektstornierungen geringfügig zu. Zwar setzte der Wohnungsbau 2025 mit einem Plus bei den Baugenehmigungen erstmals seit drei Jahren wieder ein positives Signal, doch laut Ifo dürfte die Zahl der fertiggestellten Wohnungen 2026 erneut sinken. Erst ab 2027 wird wieder mit einer moderaten Belebung gerechnet. Die US?Unternehmen haben ihre Produktion im Februar leicht ausgeweitet. Industrie, Versorger und Bergbau steigerten die Gesamtproduktion um 0,2% gegenüber dem Vormonat und damit etwas stärker als erwartet. Auch die Industrieproduktion legte um 0,2% zu, nach einem kräftigen Plus im Januar (+0,8%). Die Industrie trägt in den USA gut 10% zur Wirtschaftsleistung bei. Tagesausblick Aktienmärkte Die Wall Street profitierte darüber hinaus von positiv aufgenommenen Nachrichten aus dem Technologiebereich. So kursierten Nachrichten über einen Stellenabbau von 20% bei der Facebook-Mutter Meta und NVIDIA übertraf mit seiner Umsatzprognose 2027 für KI-Chips von mindestens USD 1 Bio. die bisherigen Schätzungen um das Doppelte. Dow Jones +0,84%; S&P 500 +1,01%; Nasdaq Comp. +1,22%. Unternehmen Das Geschäft von Foxconn wird weiterhin vor allem vom Bau von Hochleistungsrechnern für KI angetrieben. Das starke KI? Wachstum wird sich laut Konzernchef Young Liu auch in den nächsten 2-3 Jahren fortsetzen.“ Für das laufende Quartal und das Gesamtjahr stellte er „starkes Wachstum“ in Aussicht, der optimistischste Ausblick des taiwanischen Konzerns, der traditionell keine konkreten Zahlen nennt. Bei KI?Servern strebt Foxconn einen Marktanteil von 40% an, getragen vom globalen Ausbau von Rechenzentren und hohen Investitionen der US?Technologiekonzerne. In der Unterhaltungselektronik erwartet Liu „signifikantes Wachstum“. In Q4 2025 stieg der Umsatz des weltgrößten Elektronik-Auftragsfertigers um 22%, während der Gewinn überraschend um 2% auf rund EUR 5 Mrd. sank. Rohstoffe Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Die Vorzeichen für die heutigen Ergebnisse der März-Konjunkturumfrage durch das ZEW könnten kaum trüber sein. Die Sentix-Daten hatten zuletzt schon einen merklichen Stimmungseinbruch an den Märkten registriert, was angesichts der nunmehr praktisch zusammengebrochenen Versorgungslinien aus dem Persischen Golf nochmals deutlich zugenommen haben dürfte. Die verschärfte Lage wird daher heute auch die ZEW Konjunkturerwartungen eingeholt haben und auch die ohnehin niedrige Lagebeurteilung zusätzlich belasten.
Nach Stabilisierungstendenzen beim Öl zeigten sich die europ. Aktienmärkte zum Wochenbeginn verhalten freundlich. DAX +0,50%; MDAX +0,46%; TecDAX -0,44%
Mit einem förmlichen Übernahmeangebot für die Commerzbank will UniCredit das Institut an den Verhandlungstisch holen. „Unsere Botschaft an die Commerzbank ist: Es ist an der Zeit zu reden“, sagte UniCredit?Chef Andrea Orcel. Er strebt einen „konstruktiven Dialog“ auch mit anderen Aktionären an, insbesondere mit der Bundesregierung, die eine Übernahme bislang ablehnt. Das freiwillige, in eigenen Aktien geplante Angebot bewertet die Commerzbank mit knapp EUR 35 Mrd. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir damit die Kontrolle übernehmen“, sagte Orcel. Die Offerte, die Anfang Mai vorgelegt werden soll, eröffne eine zwölfwöchige Frist. „Wir werden sehen, wohin uns das bringt.“ UniCredit sei „absolut offen dafür, Lösungen in Gesprächen mit der deutschen Politik zu finden, die alle glücklich machen“.
Die Rohölpreise gaben nach der Bereitstellung weiterer Reserven durch die IAE etwas nach, der EUR profitierte.
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