Novavax: Umsatzrückgang im dritten Quartal 2023 - Umsatzprognose gesenkt
09.11.2023 15:28 Uhr - Autor: Robin Lohwe auf twitter
Novavax verzeichnet einen deutlichen Rückgang der Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr. Im dritten Quartal 2023 meldet Novavax einen Gesamtumsatz von 187 Millionen Euro im Vergleich zu 735 Millionen zuvor. Dabei setzt sich der Umsatz hauptsächlich aus Zuwendungen in Höhe von 165 Millionen zusammen, die auf Meilensteine im Zusammenhang mit der Marktvorbereitung in den USA und Fortschritte bei klinischen Projekten zurückgehen. Royalties und sonstige Einnahmen inkludieren 12 Millionen aus dem Verkauf von Matrix-M an einen Kooperationspartner zur Unterstützung der Markteinführung eines Malaria-Impfstoffs. Die Herstellungskosten sind im gleichen Zeitraum von 435 Millionen im Vorjahr auf 99 Millionen gesunken. Diese Entwicklung beinhaltet auch eine Reduktion von 22 Millionen aufgrund verhandelter Senkungen zuvor anerkannter fester Kaufverpflichtungen. Die Forschungs- und Entwicklungs- sowie allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten sind ebenfalls zurückgegangen: von 304 Millionen auf 106 Millionen bzw. von 123 Millionen auf 107 Millionen. Für das gesamte Jahr 2023 sowie das erste Quartal 2024 hat Novavax die Umsatzprognosen gesenkt. Es wird erwartet, dass sich ein Teil der erwarteten Umsätze aufgrund eines verzögerten Impf-Saisonbeginns und der Erwartung einer längeren Impf-Saison in den USA in das erste Quartal 2024 verschiebt. Das Volumen hierfür soll 300 Millionen Dollar ausmachen. Für 2023 erwartet die Gesellschaft nun nur noch einen Umsatz zwischen 0,9 und 1,1 Milliarden Euro gegenüber 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro zuvor. Die Forschungs- und Entwicklungs- sowie allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten von Novavax sollen bei 1,15 bis 1,25 Milliarden Dollar liegen und damit unterhalb der bisher budgetierten 1,3 bis 1,4 Milliarden Dollar.
Novavax berichtet einen Nettoverlust von 131 Millionen für das dritte Quartal 2023, eine Verbesserung gegenüber dem Nettoverlust von 169 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Barreserven belaufen sich zum 30. September 2023 auf 666 Millionen, was einen Anstieg gegenüber 518 Millionen zum 30. Juni 2023 und einen Rückgang im Vergleich zu 1,3 Milliarden zum 31. Dezember 2022 bedeutet.
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