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Börse am Morgen: Allianz, Deutsche Telekom, Hensoldt, NVIDIA, Silber - Nord/LB Marktbericht

27.02.2026 09:02 Uhr - Autor: Kolumnist  auf twitter

Börsen-Ausblick und Marktbericht. Bild und Copyright: MaxxiGo / shutterstock.com.

Im Jahr 2025 ernteten landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland 4,5 Mio. t Gemüse – so viel wie nie zuvor seit Beginn der Erhebung 1990. Das entsprach einem Plus von 8,1% ggü. 2024 und 13,2% gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024. Die Anbaufläche wuchs um 3,9% auf 131.700 ha, davon rund 130.400 ha im Freiland. Erstmals seit 1990 waren Speisezwiebeln mit 903.300 t die ertragreichste Gemüseart, vor Möhren, Weißkohl und Einlegegurken. Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten auf 20.600 ha insgesamt 597.000 t Gemüse, was 15,6% der Fläche und 13,2% der Erntemenge entspricht – deutlich mehr als im Vorjahr und im mehrjährigen Durchschnitt.

Tagesausblick
Der heutige Kalender ist üppig bestückt und hat vor allem die deutsche Wirtschaft im Fokus. Mit der Arbeitslosenquote und der Inflationsrate werden gleich zwei für die Geldpolitik wichtige Zeitreihen veröffentlicht. Erstere steht am Vormittag an, wobei sich der Wert mit voraussichtlich 6,3% stabil seitwärts bewegen dürfte. Bei der Inflationsrate gehen wir von einer etwas ansteigenden Dynamik aus, welche aber nicht überinterpretiert werden sollte. Die Produzentenpreise in den USA rücken etwas später ebenfalls in den Blick der Märkte – wir gehen von einer schwach positiven Wachstumsrate aus, welche im Vergleich zum Vormonat geringer ausgeprägt sein dürfte.

Aktienmärkte
Trotz ordentlicher Nvidia Wachstumszahlen vom Vorabend gaben die meisten europäischen Aktienindizes gestern leicht nach. Dem DAX verhalfen Kursgewinne bei SAP zum Plus, nachdem US-Konkurrent Salesforce über eine steigende Nachfrage nach KI-gestützter Software berichtete. Bremsend wirkten schwache Kursreaktionen deutscher Versicherer: Die Allianz verlor trotz Rekordgewinns, da der Ausblick für 2026 enttäuschte. Die Münchener Rück gab nach, weil das Ergebnis unter den Analystenerwartungen lag. DAX +0,45%; MDAX +0,07%; TecDAX +0,15%.





In den USA veränderte sich die Interpretation der NVIDIA-Zahlen im Handelsverlauf. Nach einer zunächst positiven Wertung der übertroffenen Analystenprognosen, belasteten ein sich verlangsamendes Umsatzwachstum sowie ein schwieriger Vorjahresvergleich die Stimmung zunehmend. Dow Jones +0,13%; S&P 500 -0,54%; Nasdaq Comp. -1,18%.

Unternehmen
Ein starkes Auslandsgeschäft verleiht der Deutschen Telekom Rückenwind. 2025 stiegen Umsatz (organisch) und operativer Gewinn (ber. EBITDA AL) um jeweils knapp 3% auf EUR 119,08 Mrd. bzw. EUR 44,24 Mrd. Für 2026 erwartet die Telekom ein Plus beim Betriebsgewinn von rund 7% auf EUR 47,4 Mrd. Wachstumstreiber blieb die US-Tochter T Mobile mit einem Umsatzanstieg von 4,1%, während die europäischen Auslandsgesellschaften sowie T-Systems um jeweils 2,5% zulegten. In Deutschland ging der Umsatz hingegen leicht um 0,4% zurück.

Die Allianz erzielte 2025 erneut Rekordwerte. Das operative Ergebnis stieg um 8% auf EUR 17,4 Mrd. und lag damit am oberen Ende der zwischenzeitlich erhöhten Zielspanne. Auch das Geschäftsvolumen wuchs um 8% auf EUR 186,9 Mrd. Der bereinigte Gewinn erreichte EUR 11,11 Mrd., begünstigt durch den Verkauf einer Italien-Tochter. Die Dividende soll auf EUR 17,10 je Aktie steigen, zudem kündigte der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm über EUR 2,5 Mrd. an. Für 2026 rechnet die Allianz mit einem operativen Ergebnis von EUR 17,4 Mrd plus/minus eine Milliarde. Haupttreiber war erneut die Sachversicherung mit EUR 9,0 Mrd. operativem Gewinn und einer verbesserten Schaden Kosten Quote von 92,2%.

Der Rüstungszulieferer Hensoldt rechnet angesichts der Aufrüstung in Europa mit weiterem Wachstum. 2025 stieg der Auftragseingang um 62% auf EUR 4,71 Mrd., der Auftragsbestand wuchs auf EUR 8,83 Mrd. Der Umsatz legte um knapp 10% auf EUR 2,46 Mrd. zu und blieb damit leicht unter den Erwartungen. Das bereinigte EBITDA stieg um 12% auf EUR 452 Mio., die Marge verbesserte sich auf 18,4%. Haupttreiber waren Aufträge der Bundeswehr. Die Dividende soll auf 55 Ct je Aktie steigen. Für 2026 hebt Hensoldt die Prognose an und erwartet einen Umsatz von EUR 2,75 Mrd. sowie eine EBITDA Marge von bis zu 19%.



Devisen und Rohstoffe
In der Währungsrelation EUR/USD gab es gestern kaum Impulse. Der EUR pendelte um die Marke von USD 1,18.

Nachdem Silber in den vergangenen Tagen die Marke von USD 90 je Feinunze zurückerobert hatte, kam es gestern zu Gewinnmitnahmen.

Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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