Schaeffler: Neues Kursziel nach der Warnung
23.07.2024 10:06 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Am Abend hat Schaeffler erste Zahlen zum zweiten Quartal vorgestellt und gleichzeitig die Prognose für 2024 nach unten angepasst. Im zweiten Quartal zieht vor allem der Bereich Bearings & Industrial Solutions die Zahlen nach unten. Zwar steigt der Umsatz um 4,2 Prozent auf 4,191 Milliarden Euro an, die EBIT-Marge vor Sondereffekten sinkt hingegen von 7,1 Prozent auf 4,9 Prozent. Beim freien Cashflow vor M&A Aktivitäten geht es von 103 Millionen Euro auf 75 Millionen Euro nach unten. Auch die Prognose für 2024 muss angepasst werden. Hier spielt auch die ebenfalls gestern erfolgte Gewinnwarnung von Vitesco eine Rolle. Bei Schaeffler erwartet man eine bereinigte EBIT-Marge von 5 Prozent bis 8 Prozent (alt: 6 Prozent bis 9 Prozent). Der freie Cashflow vor M&A Aktivitäten soll bei 200 Millionen Euro bis 300 Millionen Euro (alt: 300 Millionen Euro bis 400 Millionen Euro) liegen. Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von Schaeffler. Das Kursziel geht von 9,00 Euro auf 8,00 Euro zurück. Aus Sicht der Analysten sind die Probleme bei Bearings & Industrial Solutions teils interner Art, teils werden sie aber auch von der Marktschwäche beeinflusst. Die Aktien von Schaeffler (WKN: SHA010, ISIN: DE00SHA0100, Chart, News) verlieren 3,6 Prozent auf 5,09 Euro. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenSchaeffler: Vitesco belastet den Ausblick
Nach vorläufigen Zahlen kommt Schaeffler im zweiten Quartal auf einen Umsatz von 4,191 Milliarden Euro, das ist ein Plus von 4,2 Prozent. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten fällt von 7,1 Prozent auf 4,9 Prozent. Hier spielt die schwächer als erwartete Profitabilität in der Sparte Bearings & Industrial Solutions eine Rolle. Der freie Cashflow vor M&A-Aktivitäten sinkt von 103 Millionen Euro auf 75 Millionen Euro. Weitere Zahlen wird der Zulieferer am 6. August vorstellen.
Da die Beteiligung Vitesco, die ab dem 1. Oktober voll konsolidiert wird, heute eine Gewinnwarnung publiziert hat, reagiert Schaeffler ebenfalls mit einer neuen Prognose. Man rechnet mit einer um Sondereffekten bereinigten EBIT-Marge von 5 Prozent bis 8 Prozent. Bisher ging man von 6 Prozent bis 9 Prozent aus. Der kombinierte freie Cashflow vor M&A-Aktivitäten liegt bei 200 Millionen Euro bis 300 Millionen Euro. Bisher erwartete man für 2024 einen Wert von 300 Millionen Euro bis 400 Millionen Euro.
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