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Börse am Morgen: BayWa, Nordex, Rüstungsausgaben, Ölpreis - Nord/LB

28.04.2026 08:00 Uhr - Autor: Kolumnist  auf twitter

Börsen-Ausblick und Marktbericht. Bild und Copyright: MaxxiGo / shutterstock.com.

Die weltweiten Militärausgaben sind im vergangenen Jahr nach Angaben des Friedensforschungsinstituts SIPRI auf fast 3 Bio. USD gestiegen (+ 2,9% auf 2,89 Bio. USD). Dies entspreche 2,5% der weltweiten Wirtschaftsleistung und sei der höchste Wert seit 2009. Haupttreiber des weltweiten Wachstums war Europa mit einem Anstieg von 14% auf 864 Mrd. USD. Die drei größten Geldgeber, die USA, China und Russland, machten zusammen mit 1,48 Bio. USD gut die Hälfte der weltweiten Ausgaben aus.

Die Gewinne der chinesischen Industrieunternehmen sind im März so stark gestiegen wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Sie legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15,8% zu, wie das Nationale Statistikbüro mitteilte. In Q1 wuchsen die Industriegewinne damit um 15,5%. Zugleich beschleunigte sich das Wirtschaftswachstum auf 5%, nachdem es im Vorquartal auf ein DreiJahres-Tief gefallen war.

Die Konsumforscher des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) prognostizieren die deutsche Verbraucherstimmung für Mai, die sich laut Experten eintrüben dürfte. Experten gehen von einem Rückgang des Barometers auf minus 29,3 Punkte von minus 28,0 Zählern aus. Die Konsumlaune befindet sich laut dem Handelsverband HDE derzeit auf Talfahrt. Die weiteren wirtschafts- und geopolitischen Entwicklungen werden demnach vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts darüber entscheiden, ob sich die Verbraucherstimmung absehbar wieder erholen kann.

Tagesausblick
Am heutigen Dienstag ist der News-Flow überschaubar – der ökonomische Kalender spart sich die großen Highlights der Woche für die kommenden zwei Tage auf. Im Blick behalten sollten man heute allerdings dennoch den Bank Lending Survey der EZB, sowie den Case-Shiller Hauspreisindex aus den USA. Letzterer ist mitunter essentiell für die Kaufs- und Verkaufsparteien aus dem nordamerikanischen Immobilienmarkt. Ein tendenziell fallender Wert könnte Käufer in der Hoffnung auf Schnäppchen weiter zögern lassen und vice versa. In der aktuellen Situation ist es jedenfalls für die beiden Parteien schwieriger Handelseinigkeit zu erzielen – die Unsicherheit bleibt diesbezüglich weiterhin erhöht.





Aktienmärkte
Der deutsche Aktienmarkt profitierte zum Wochenstart zunächst von einem vorsichtigen Optimismus im Nahost-Konflikt und guten Vorgaben der Überseebörsen. Doch stockende Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran drückten den DAX leicht in die Verlustzone. Die Marke von 24.000 Punkten hielt jedoch. Unter den Einzeltiteln stachen Nordex hervor. Gut aufgenommene Quartalszahlen des Windkraftkonzerns trieben die Aktien auf das höchste Niveau seit dem Jahr 2002. Im Tageshoch belief sich das Kursplus auf 9,4% - im bisherigen Jahresverlauf damit ein Kursgewinn von 69%. DAX -0,19%;MDAX +0,37%; TecDAX -0,34%.

Die Wall Street zeigte nach den jüngsten Rekorden erst einmal wenig Dynamik. Zu Beginn einer Woche, die neben dem Iran-Krieg auch in puncto Geldpolitik und Quartalsbilanzen wegweisend werden könnte, warten die Anleger vorerst ab. Dow Jones -0,13%; S&P 500 +0,12%; Nasdaq Comp. +0,20%.



Unternehmen
Der Windanlagenbauer Nordex ist mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg ins Jahr gestartet. Der Umsatz habe sich in Q1 um 10,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 1,6 Mrd. EUR erhöht, teilte das Unternehmen mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 64,3% auf 130,7 Mio. EUR gestiegen, bei einer gleichzeitig verbesserten EBITDA-Marge von 8,2% (Vorjahr: 5,5%). „Die anhaltende Nachfrage aus unseren Kernmärkten sowie eine bereits in Q1 erzielte EBITDA-Marge von über 8% unterstreichen, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere für dieses Jahr gesetzte Prognose zu erreichen“, sagte Nordex-Chef José Luis Blanco. Nordex produzierte den Angaben zufolge von Januar bis März Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1494 Megawatt (MW), was einem Anstieg von 23,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Gläubiger des angeschlagenen Agrar- und Handelskonzerns BayWa sollen einem Medienbericht zufolge auf 1 Mrd. EUR verzichten. Bei diesem Volumen könnte ein möglicher Schuldenschnitt liegen, berichtete das „Handelsblatt“. Auch Instrumente wie Besserungsscheine würden diskutiert, hieß es weiter. Ein BayWa-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Rohstoffe
Die Ölpreise sind angesichts der stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA merklich gestiegen.

Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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