DAX: Verluste eingedämmt - UBS
10.03.2026 08:24 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Ein Preissprung beim Rohöl hat den DAX zum gestrigen Wochenauftakt zunächst auf Talfahrt geschickt. Rückblick: Nachdem der Ölpreis am frühen Montagmorgen zeitweilig deutlich oberhalb der 100-Dollar-Marke tendierte, sackte der deutsche Leitindex zur Eröffnung bei 22.999 zunächst per Gap-down unter die 23.000er-Schwelle ab und markierte bei 22.928 ein neues Jahrestief. Im weiteren Verlauf kam der Ölpreis jedoch wieder zurück, wodurch auch der Verkaufsdruck beim DAX nachließ. Mit dem späten Tageshoch bei 23.471 schoben sich die Blue Chips sogar noch einmal in die Nähe der beiden markanten März-Tops aus dem Vorjahr, ehe die Sitzung bei 23.409 (-0,8%) beendet wurde. Ausblick Das Long-Szenario Das Short-Szenario Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Dank der starken Aufholjagd am Nachmittag hat der DAX die zwischenzeitlichen Verluste beinahe vollständig wieder aufgeholt.
Kann der DAX an die Erholungstendenzen vom gestrigen Nachmittag anknüpfen, sollte es im ersten Schritt über die beiden März-Tops bei 23.479 gehen. Darüber müsste das Tagestief vom vergangenen Dienstag bei 23.601 überboten werden, um einen Hochlauf an die 24.000er-Barriere und an die 200-Tage-Linie (aktuell bei 24.171) möglich zu machen. Gelingt die Rückkehr in den formalen Aufwärtstrend, sollte zur Bestätigung anschließend auch die 100-Tage-Linie (24.372) mit dem November- und dem Juni-Hoch bei 24.441/24.479 überboten werden.
Unterhalb des August- und des September-Tiefs (23.381/23.285) sollte dagegen erneut auf die 23.000er-Marke mit dem November-Tief bei 22.943 geachtet werden. Verliert der DAX diesen Halt, könnte es zu einer Schließung der offenen Kurslücke vom 2. Mai zwischen 22.765 und 22.497 kommen. Darunter sollte die 22.000er-Schwelle stützend wirken, bevor sich die Blicke auf das offene Gap vom 23. April 2025 zwischen 21.723 und 21.294 Punkten richten dürften.
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