DAX: Kurseinbruch nach SAP-Zahlen - UBS
30.01.2026 08:22 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Deutliche Kursverluste bei SAP drückten den DAX am gestrigen Donnerstag auf ein neues Jahrestief bei 24.266 Punkten. Rückblick: Ein Kurseinbruch bei der SAP-Aktie (-16,1%) nach Vorlage der Quartalszahlen hat gestern auch den deutschen Leitindex belastet. Dabei rissen die Notierungen schon zur Eröffnung eine Lücke in den Chart (Schlusskurs vom Mittwoch bei 24.823) und stiegen wenig später auf das Tageshoch bei 24.759 Zählern. Dort tauchten die Kurse jedoch wieder nach unten ab und setzten kurz vor dem Handelsschluss bei 24.266 auf. Mit dem Close bei 24.309 stand schließlich ein Minus von 2,1% zu Buche. Ausblick Das Short-Szenario Das Long-Szenario Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Infolge des gestrigen Abwärtstages hat der DAX (WKN: 846900, ISIN: DE0008469008, Chart, News) die zuvor kursbestimmende Schiebezone zunächst nach unten verlassen.
Wird die bearishe Auflösung der Seitwärtsphase mit neuerlichen Abgaben bestätigt, müsste bereits auf die mittelfristige 100-Tage-Linie (aktuell bei 24.152) geachtet werden. Darunter würde die runde 24.000er-Marke in den Fokus rücken, die derzeit mit der trendentscheidenden 200-Tage-Linie (23.936) eine Auffangzone bildet. Kommt es zu einem Wechsel in den formalen Abwärtstrend (wichtig: auf den Schlusskurs achten), könnten im Anschluss die Oktober-Abwärtstrendgerade und das Zwischentief vom 17. Oktober bei 23.684 angesteuert werden.
Können sich die heimischen Blue Chips stattdessen am GD50 (24.313) nach oben abdrücken und danach auch über das Zwischentief vom 21. Januar bei 24.350 steigen, sollte es im nächsten Schritt über die Doppelhürde aus dem November-Top und dem Juni-Hoch (24.441/24.479) gehen. Darüber wäre Platz bis zum August-Top bei 24.536 Zählern, ehe sich die Blicke wieder auf das Juli-Hoch bei 24.639 und auf das Oktober-Top bei 24.771 richten dürften. Oberhalb dieser Hürde würde die 25.000er-Barriere warten, ehe die offene Kurslücke vom 19. Januar geschlossen werden müsste.
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