Aktien: Johnson & Johnson, General Electric, Microsoft und FOMC-Sitzung im Fokus - Nord LB
26.01.2022 09:15 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Heute sind alle Augen auf Jerome Powell gerichtet, wenn er um 20:30 Uhr auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Notenbanksitzung die Ergebnisse des Gremiums erläutern wird. Die Marktteilnehmer diskutieren im Vorfeld ob erstens die ohnehin erwartete Zinsanhebung für März nun eindeutig signalisiert wird (wahrscheinlich), ob zweitens das bereits im Dezember beschleunigte Quantitative Easing nun frühzeitiger und damit vor März beendet wird (möglich), ob drittens auch ein großer Zinsschritt im März angesprochen wird (unwahrscheinlich) und ob viertens bereits ein Quantitative Tightening für Ende 2022 angedeutet wird (wenn, dann nur sehr dezent). Angesichts einer Inflationsrate von 7% und weiter steigender Energie-, Nahrungs- und Immobilienpreise muss die Fed reagieren. Zudem scheinen sich die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft langsam zu verringern. Die umfangreiche Liquiditätsversorgung muss also beendet werden. Andererseits muss das FOMC dennoch behutsam vorgehen, will sie nicht ein aktuelles Inflationsproblem einfach durch ein neues Konjunkturproblem ersetzen. Eine geopolitisch (Ukraine, Taiwan,…) induzierte Energieverknappung könnte die Weltwirtschaft nicht nur bei der Inflation, sondern auch der Konjunktur treffen – Stichwort: Stagflation. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich zum Jahresauftakt überraschend deutlich verbessert. Der gestern veröffentlichte ifo-Geschäftsklimaindex klettert im Januar auf 95,7 Punkte, was den ersten Anstieg in Folge von sechs Rückgängen darstellt. Einen großen Sprung aufwärts machten die Geschäftserwartungen. Die Unternehmen haben offenbar die erste große Verunsicherung durch Omikron bereits hinter sich gelassen und blicken deutlich optimistischer ins Jahr 2022. Rentenmarkt Aktienmarkt Unternehmen Hohe Belastungen (u.a. Restrukturierungsaufwendungen) haben General Electric (GE) in Q4 einen Milliardenverlust eingebracht. Nach einem Gewinn von 2,4 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum verzeichnete GE nun einen Verlust von 3,9 Mrd. USD. Der Trend zum hybriden Arbeiten beschert dem weltgrößten Software-Konzern Microsoft ein deutliches Wachstum. In Q4 kletterte der Umsatz um ein Fünftel auf 51,7 Mrd. USD. Dabei ragte zwar besonders die Cloud-Sparte mit ihrem Azure-Angebot heraus, konnte aber mit ihrem Wachstum die hohen Erwartungen von Analysten nicht erfüllen. (Gewinn + 21% auf 18,8 Mrd. USD). Devisen Öl Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen! Dieser Bericht könnte Sie auch interessieren
Gestern kam der jüngste Kursanstieg am Anleihemarkt ins Stocken, da die Aktienbörsen nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn einen Stabilisierungsversuch starteten. Deutsche Bundesanleihen gerieten unter Druck. Die Kurse von US-Staatsanleihen gaben ebenfalls nach. In einem nervösen Umfeld rückten Gewinne bei den Anleihen in weite Ferne.
Ermuntert von der überraschend guten Stimmung in der deutschen Wirtschaft kehrten Anleger an den Aktienmarkt zurück. Die nahenden Zinserhöhungen in den USA und die Ukraine-Krise dämpften ihre Kauflaune allerdings. Was bleibt ist immerhin eine Stabilisierung nach dem Montagsdebakel. DAX +0,7%; MDAX +0,5%, TECDAX +0,3%. Bei den US-Börsen wiederholte sich das Bild des Vortages, schwacher Start gefolgt von einer Aufholjagd zum Börsenschluss. Alle Augen sind auf heute Abend gerichtet. Dow Jones +0,01%; S&P 500 -1,22%%; Nasdaq Comp. +/-0,0 %.
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson (J&J) hat das Jahr 2021 mit dem bisher stärksten Quartal bei den Covid-19-Impfstoffverkäufen abgeschlossen. In Q4 wurde Covid-19-Impfstoff im Wert von 1,62 Mrd. USD verkauft. Der Umsatz mit dem Vakzin im Quartal belief sich damit auf mehr als die Hälfte des gesamten Covid-19-Impfstoffumsatzes von J&J im vergangenen Jahr. Insgesamt trugen höhere Umsätze in allen Segmenten von J&J zu einem Umsatzanstieg in Q4 von 10% auf 24,8 Mrd. USD bei. Der Nettogewinn sprang auf 4,74 Mrd. von 1,74 Mrd. USD.
Der EUR konnte die generell unsichere Zeit an den Märkten nicht abschütteln. Als stabiler geltende Alternativen wie USD und Yen waren weiterhin gefragt.
Bei den Ölpreisen gab es dank der Aktienmärkte eine kräftige Erholung.Nervosität vor der Fed-Sitzung - Börse München
Erneut schwächer: Die deutschen Aktienmärkte haben die Anleger in der vergangenen Woche mit erheblichen Schwankungen Nerven gekostet, unter dem Strich war überwiegend ein Minus zu verzeichnen. Zwar sorgten zwischenzeitliche gute Vorgaben von den US-Börsen und die Meinung, dass die zuletzt gesehenen Kursrücksetzer übertrieben gewesen seien, für Auftrieb. Letztlich überwogen aber die Sorgen vor den Folgen einer strafferen Geldpolitik und ließen die Investoren verkaufen. Besonders Technologiewerte wiesen im Wochenverlauf ein deutliches Auf und Ab auf. Marktteilnehmer sehen diese als stark von Zinserhöhungen betroffen, was mit Wachstumsorientierung und Finanzierungsbedarf vieler Tech-Unternehmen zu tun hat. Eine zwischenzeitliche Erholung im US-Tech-Sektor ließ zwar auch hierzulande die Kurse am vergangenen Donnerstag wieder steigen, zu Ende der Handelswoche sorgte dann aber ein schwacher Ausblick des US-Streaminganbieters Netflix erneut für Verluste.
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