DAX: Vom Widerstand ausgebremst - UBS
10.04.2026 09:01 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Der DAX drehte am gestrigen Donnerstag wieder nach unten ab und konnte damit nicht an die Aufwärtsdynamik vom Vortag anknüpfen. Rückblick: Nachdem die heimischen Blue Chips am Mittwoch 5,1% zugelegt hatten, schalteten die Notierungen gestern wieder in den Rückwärtsgang. Dabei fielen die Kurse schon zum Opening bei 23.981 unter die 24.000er-Marke zurück (Vortagsschluss bei 24.081) und setzten im Tief bei 23.673 auf. Bis zur Schlussglocke konnten die zwischenzeitlichen Verluste allerdings auf 1,1% bei einem Close von 23.807 eingedämmt werden. Ausblick Das Long-Szenario Das Short-Szenario Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen! 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Mit dem gestrigen Rücksetzer ist es zunächst zu einem typischen Konsolidierungstag gekommen. Gleichzeitig hat sich im Chart (bedingt durch die beiden Gaps) jetzt eine Art inverse Inselumkehr gebildet.
Um sich wieder nach oben orientieren zu können, müssten die Kurse im ersten Schritt erneut über die 24.000-Barriere ausbrechen. Im Anschluss würden unverändert die drei Trendlinien (= GD50, GD200 und GD100) warten, die derzeit zwischen 24.052 und 24.176 verlaufen. Gelingt der Sprung über diese Hürde, sollte das offene Gap vom 3. März mit einer Rückeroberung des Juni- und des Juli-Hochs (24.479 bzw. 24.639) vollständig geschlossen werden. Darüber könnte dann das Oktober-Top bei 24.771 bremsend wirken.
Auf der Unterseite muss unverändert auf das Gap vom Mittwoch geachtet werden, wobei innerhalb der Kurslücke die beiden 2025er-März-Tops (23.476), das Tageshoch vom Dienstag (23.398) und die 23.000-Schwelle mit dem November-Tief bei 22.943 als Haltestellen infrage kämen. Darunter müsste mit weiteren Abgaben bis in den Bereich um 22.500 gerechnet werden, ehe eine Ausweitung der Verkäufe bis an die 22.000er-Marke nicht mehr ausgeschlossen werden könnte.
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