DAX: Verluste eingedämmt, aber… - UBS
05.11.2025 08:08 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Nach dem positiven Monatsauftakt ist es im DAX gestern zu deutlichen Abgaben gekommen. Die Verluste konnten später aber auf 0,8% eingedämmt werden. Rückblick: Volatiler Handelsverlauf für die deutschen Blue Chips – nachdem die Notierungen am Freitag unter die 24.000er-Barriere abgerutscht waren, folgte zum Wochenstart der direkte Re-Break. Der konnte allerdings nicht bestätigt werden, denn schon gestern ging es wieder nach unten. Dabei rissen die Kurse zur Eröffnung bei 23.801 ein 331 Punkte breites Abwärts-Gap in den Chart und fielen wenig später auf das Tagestief bei 23.675 zurück. Im weiteren Verlauf konnte sich der Index etwas erholen und die Sitzung bei 23.949 beenden. Ausblick Das Short-Szenario Das Long-Szenario Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Nach negativen US-Vorgaben zeichnet sich vorbörslich erneut ein schwächerer Handelsstart ab.
Fällt der DAX zur Wochenmitte weiter zurück, müsste zunächst auf die obere Begrenzung der Schiebezone aus dem September bei 23.800 geachtet werden. Unterhalb dieses Levels würde sich das Oktober-Tief bei 23.684 in Kombination mit dem gestrigen Tagestief als Unterstützung anbieten. Eine Etage tiefer wäre der nächste Halt an der 23.500er-Marke mit den beiden März-Tops bei 23.476 zu finden. Weitere Unterstützungen könnten am August-Tief bei 23.381 mit der 200-Tage-Linie (23.334) angetragen werden, ehe ein Rücksetzer in Richtung der 23.000er-Schwelle einkalkuliert werden sollte.
Kommt es dagegen zu einer neuerlichen Gegenreaktion, müsste der DAX zuerst über den kurzfristigen GD50, den mittelfristigen GD100 und die 24.000er-Barriere zurückkehren. Darüber wäre dann die Schließung des offenen Gaps erforderlich, bevor über einen Anstieg in Richtung des Mai-Tops bei 24.326 nachgedacht werden könnte. Anschließend dürfte das Juni-Top bei 24.479 Zählern bremsend wirken.
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