4investors Exklusiv

Aktien

Branchen- und Themenspecials

Ihre privaten Finanzen

4investors News

Seltene Erden bleiben in Chinas Hand - DZ Bank

08.07.2025 11:29 Uhr - Autor: Kolumnist  auf twitter

China kontrolliert 2024 über 60 Prozent des Marktes für Seltene Erden. Bild und Copyright: Poring Studio / shutterstock.com

Die wichtigsten Rohstoffe des 21. Jahrhunderts sind Seltene Erden. Scandium und Co. sind für viele Industrien essenziell. In Deutschland gilt das vor allem für den Automobilsektor. Aber auch im Bereich der Erneuerbaren Energien sind die Metalle derzeit unabdingbar. Das bedeutendste Förderland ist China. 2024 hat das Reich der Mitte mit 61 Prozent den weltweit größten Anteil der Seltenen Erden abgebaut. Mit deutlichem Abstand folgte dahinter Myanmar, auf das 16 Prozent entfallen. Bei der Verarbeitung liegt China mit 91 Prozent sogar noch deutlicher vorne.

Laut DZ BANK Research dürfte sich an dieser Positionierung in den kommenden Jahren auch nicht viel ändern. Die Analysten gehen davon aus, dass das asiatische Land auch 2040 noch über 50 Prozent der Seltenen Erden abbauen wird. „Der Abbau ist nur in Verbindung mit großen Umweltschäden möglich und sehr teuer“, sagt Analystin Monika Boven.





Um im Westen die Unabhängigkeit bei Seltenen Erden von China zu reduzieren, brauche es deshalb eine Rohstoffstrategie, die auf Diversifizierung der Lieferketten und auf Recycling setzt. Staatliche Förderung ist hierbei unverzichtbar. Japan, das schon vor Jahren einen Boykott Chinas in der Belieferung mit Seltenen Erden erlebte, hat aus der Erfahrung wichtige Schlüsse gezogen und eine Vorreiterrolle eingenommen.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der DZ Bank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

4investors-News - DZ Bank

07.04.2025 - US-Zölle bedrohen deutsche Exporte: Kleine Industrien besonders betroffen - DZ ...
28.10.2024 - 715 Milliarden Euro mehr: Ohne Angst vor Aktien wären deutsche Haushalte reiche ...
14.05.2024 - Hoffnung auf Sommer-Zinssenkung und BIP-Wachstum im ersten Quartal lassen ZEW-Ba ...
19.02.2024 - Drei Motoren für den Aktienmarkt: Big Tech, Emerging Markets und USA - DZ BANK ...
12.01.2024 - Der bäuerliche Familienbetrieb steht zunehmend vor dem Aus: Große Agrarbetrieb ...
02.01.2024 - Mehr Wachstum durch Aktienkursgewinne: Geldvermögen der Deutschen steigt 2023 u ...
20.12.2023 - Der Markt steht (fast) still: DZ BANK rechnet bei Wohnimmobilien 2024 mit Preisr ...
14.12.2023 - DAX-Rekord: „Rally dürfte wegen anvisierter Zinssenkungen und stabiler Gewinn ...
12.09.2023 - ZEW-Umfrage: „Verbesserte Konjunkturerwartungen sind keine Trendwende“ - DZ ...
04.07.2023 - Deutschlands Immobilienmarkt steht still: Betongold aber nicht am Ende - DZ Bank ...

DGAP-News dieses Unternehmens

27.02.2026 - GKB mit solidem ...
27.02.2026 - Ausgezeichnetes Ergebnis 2025, zweistelliger Anstieg des Recurring EBIT, ...
27.02.2026 - Gutes Geschäftsjahr für die VZ ...
27.02.2026 - EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN GENERALVERSAMMLUNG 2026 DER AKTIONÄRE DER NOVAVEST ...
27.02.2026 - Präsentation der Jahreszahlen 2025 von mobilezone: Einladung zur ...
27.02.2026 - Swiss Re erzielt 2025 Rekordgewinn von 4,8 Mrd. ...
27.02.2026 - EQS-News: Branicks Group AG: Bestandsmieter im Düsseldorfer CABO mietet ...
27.02.2026 - EQS-News: Alzchem Group AG erzielt Rekordjahr 2025: erneut Höchstwerte bei ...
27.02.2026 - Espace Real Estate setzt profitablen Wachstumskurs weiter fort und stärkt ...
27.02.2026 - EQS-News: Kapsch TrafficCom AG: Ergebnis für die ersten drei Quartale ...