DAX: 24.000-Punkte-Marke überboten - UBS
21.05.2025 08:22 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Der DAX hat seine Rekordjagd am gestrigen Dienstag fortgesetzt und ist dabei erstmals in der Geschichte über die 24.000er-Barriere gestiegen. Rückblick: Neue Rekordmarken für den deutschen Leitindex – nachdem die Notierungen bereits am Montag neue historische Höchststände markiert hatten, konnte der DAX die aktuellen Tops noch einmal weiter nach oben schieben. Dabei sprangen die Kurse schon zur Eröffnung (24.004) über die runde 24.000er-Schwelle und schoben sich – nach dem Rückfall auf das frühe Tagestief bei 23.899 – am Nachmittag auf das neue Intraday-Allzeithoch bei 24.082 Punkten. Mit dem Endstand bei 24.036 wurde zudem ein neues Allzeithoch auf Schlusskursbasis markiert. Ausblick Das Long-Szenario Das Short-Szenario Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Aus charttechnischer Sicht hat der DAX das Quergeschiebe aus der vergangenen Woche mit dem gestrigen Ausbruch bullish aufgelöst.
Auf der Oberseite ist der Weg für die Blue Chips jetzt zunächst frei von weiteren Widerständen. Aus dem Anfang Mai vollendeten V-Muster könnte dabei zusätzliches Aufwärtspotenzial abgeleitet werden. Im etwas größeren Bild könnte sogar über einen Anstieg bis in den Bereich um 25.000 Zähler nachgedacht werden.
In der Gegenrichtung lässt sich die erste Haltelinie jetzt direkt an der 24.000er-Schwelle verorten, darunter könnte eine weitere Unterstützung am Top vom 12. Mai bei 23.912 angetragen werden. Verliert der DAX diesen Halt, müsste ein Rückfall in Schiebezone aus der Vorwoche knapp oberhalb der 23.500er-Marke einkalkuliert werden. Fallen die Kurse auch unter die beiden März-Hochs bei 23.476 zurück, sollte auf das Top vom 8. Mai bei 23.409 und das Tageshoch vom 6. Mai bei 23.390 geachtet werden. Drehen die Kurse dort nicht wieder nach oben (Stichwort Pullback), dürfte die 23.000er-Marke mit dem Februar-Top bei 22.935 angesteuert werden.
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