DAX: Rücksetzer zum Handelsstart? - UBS
03.04.2025 08:12 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Für den deutschen Leitindex ging es gestern vor den mit Spannung erwarteten US-Zollankündigungen um 0,7% auf 22.391 Punkte zurück. Rückblick: Nachdem der DAX am Dienstag 1,7% auf 22.540 zugelegt und den kurzfristigen GD50 zurückerobert hatte, fielen die Notierungen zur Wochenmitte wieder unter die Trendlinie zurück. Dabei stiegen die Kurse direkt nach der Eröffnung (22.484) auf das Tageshoch bei 22.485 und drehten anschließend nach unten ab. Im Tief setzte der DAX bei 22.139 auf, konnte die zwischenzeitlichen Verluste bis zur Schlussglocke aber auf 0,7% eindämmen. Dabei richteten sich die Blicke bereits nach Washington, wo für den Abend neue Zollankündigungen erwartet wurden. Ausblick Das Long-Szenario Das Short-Szenario Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Aus charttechnischer Sicht kann die gestrige Sitzung zunächst als Konsolidierung gewertet werden, allerdings setzten die Kurse nachbörslich noch deutlicher zurück.
Auf der Oberseite sollten die Blue Chips erneut über die 50-Tage-Linie (aktuell bei 22.407) steigen und zur Bestätigung auch über die 22.500er-Marke zurückkehren. Oberhalb des bisherigen Wochenhochs (22.573) müsste dann das Zwischenhoch vom 13. Februar bei 22.625 überboten werden, bevor das offene Gap vom vergangenen Donnerstag in den Fokus rücken würde. Darüber könnte es zu einem Hochlauf an das Februar-Top bei 22.935 kommen.
Bestätigen sich die vorbörslichen Abwärtstendenzen, könnte direkt zum Handelsstart die 22.000er-Schwelle unterboten werden. Unterhalb der runden Tausendermarke würde das Januar-Top bei 21.801 als mögliche Haltestelle nachrücken, ehe weitere Unterstützungen am Verlaufshoch vom 24. Januar (21.521) und am Februar-Tief (21.253) zu finden wären. In diesem Zusammenhang könnte es auch zu einem Test der 100-Tage-Linie (21.181) kommen, bevor sich die Blicke auf die 21.000-Punkte-Marke richten würden.
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