BayWa: Der Teufel könnte im Detail liegen
25.07.2024 09:01 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Gerüchte um finanzielle Unterstützung seitens der Großaktionäre haben die BayWa Aktie gestern Abend deutlich steigen lassen. Ein Plan, mit dem das Münchener Agrar-Unternehmen kurzfristig seine finanziellen Schwierigkeiten überbrücken können soll, wird erwartet. Wie die Zukunft von BayWa aussieht, wird aber auch diese mögliche Finanzspritze nicht entscheiden, die allenfalls kurzfristig das Unternehmen stabilisieren kann, sondern das anstehende Sanierungsgutachten. Nicht auszuschließen ist, dass dies unliebsame Überraschungen für Aktionäre bereit halten könnte. Erst einmal gab es von BayWa gestern am späten Abend vorläufige Halbjahreszahlen. Der Umsatz ist von 12,6 Milliarden Euro auf 10,7 Milliarden Euro gefallen. Zwar meldet BayWa ein EBIT von 61 Millionen Euro, allerdings ist diese Zahl derzeit mit Vorsicht zu genießen: Das vorläufige EBIT stehe „unter dem Vorbehalt der durch die Aktienkursentwicklung erforderlich gewordenen und noch durchzuführenden Impairment-Überprüfungen“, so das Münchener Unternehmen. Je nach Höhe möglicher Abschreibungen könnte das Ergebnis also deutlich schlechter ausfallen. Zugleich kassiert man mit Blick auf das anstehende Sanierungsgutachten die Prognose für 2024 ein. Eine hinreichend belastbare, konkrete neue Prognose für das EBIT für das Geschäftsjahr 2024 abzugeben sei derzeit nicht möglich, so BayWa. Zum konkreten Stand der Gespräche über Finanzhilfen nennt man keine Details. Man gehe „davon aus, dass die Finanzsituation nachhaltig gestärkt werden kann“, heißt es lediglich. Wie konkret dies passieren soll, ist unklar - und damit auch die potenziellen Chancen und Risiken für Aktionäre, denn der Teufel könnte im Detail der Methoden liegen, mit denen BayWa stabilisiert werden soll. Die BayWa Aktie (WKN: 519406, ISIN: DE0005194062, Chart, News) notiert im Tradegate-Handel bei 12,92 Euro mit 6,43 Prozent im Plus.
Die Impairment-Überprüfungen sind der Grund, warum BayWa die Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts verschiebt. Vollständige Ergebnisse werde man mit dem Halbjahresfinanzbericht am 27. September 2024 veröffentlichen, kündigt der süddeutsche Agrar-Konzern an.
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