Dürr: Homag als Bremse
27.02.2024 17:21 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Bei Dürr steigt der Umsatz 2023 um 7,3 Prozent auf 4,63 Milliarden Euro an. Das ist ein neuer Rekord und liegt leicht über dem Konsens. Das EBIT vor Sondereffekten legt um fast 21 Prozent auf 280 Millionen Euro zu. Das trifft die Erwartungen. Die Marge verbessert sich von 5,4 Prozent auf 6,1 Prozent. Beim Gewinn geht es jedoch um fast 18 Prozent auf 110,3 Millionen Euro nach unten. Die Stellenstreichungen bei Homag belasten die Zahlen. Der Auftragseingang geht um 7,87 Prozent auf 4,62 Milliarden Euro zurück, auch hier spielt Homag eine entscheidende Rolle. Dort sinkt der Auftragseingang um 18,2 Prozent. Im vierten Quartal hat sich aber wieder eine neue Dynamik gezeigt. Für 2024 rechnet Dürr mit einem Auftragseingang von 4,6 Milliarden Euro bis 5,0 Milliarden Euro. Den Umsatz sieht man bei 4,7 Milliarden Euro bis 5,0 Milliarden Euro. Der Homag-Umsatz könnte um 15 Prozent sinken. 2023 hat man dort noch vom starken Auftragsbuch profitiert. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten soll 2024 bei 4,5 Prozent bis 6,0 Prozent stehen. Netto will Dürr 2024 einen Gewinn von 90 Millionen Euro bis 150 Millionen Euro schaffen. Der freie Cashflow soll bei bis zu 50 Millionen Euro liegen. Die Analysten von AlsterResearch bestätigen vor diesem Hintergrund die Kaufempfehlung für die Aktien von Dürr. Das Kursziel sinkt von 33,00 Euro auf 30,00 Euro. Aus ihrer Sicht wird 2024 herausfordernder als das Vorjahr. Hier spielen die Homag-Probleme eine entscheidende Rolle. Teils aufgefangen werden könnten diese von BBS Automation. Die Aktien von Dürr (WKN: 556520, ISIN: DE0005565204, Chart, News) gewinnen 1,2 Prozent auf 20,30 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten verliert die Aktie rund 43 Prozent.
Mittelfristig will Dürr eine Marge vor Sondereffekten von mindestens 8 Prozent erreichen. Der Umsatz soll 2030 bei mehr als 6 Milliarden Euro auskommen.
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