DAX: Kleiner Schritt zurück - UBS
22.11.2022 09:08 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Rückblick: Der deutsche Leitindex hat zum Start in die neue Woche wieder einen Schritt zurück gemacht. Dabei waren die Notierungen schon mit dem Opening bei 14’396 Punkten 36 Zähler unter dem Schlusskurs vom Freitag (14’436) in die Sitzung gegangen und bauten die Verluste in der Folge weiter aus. Im Tief ging es dabei bis auf 14’322 hinunter, bevor die Blue Chips am Nachmittag auf das Tageshoch bei 14’426 steigen konnten. Von dort drehten die Kurse jedoch erneut nach unten ab, zur Schlussglocke notierte der DAX schließlich bei 14’380 (-0.4%), wobei zwischen dem Tageshoch und Tief lediglich 104 Punkte lagen. Ausblick: Während der Kursverlauf am Freitag noch als Unterbrechung der vorangegangenen Konsolidierung gewertet werden konnte, ist der Index gestern in die Seitwärtsphase der vergangenen Handelswoche zurückgefallen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Das Long-Szenario: Um neue Impulse auf der Oberseite auszulösen, müsste der DAX (WKN: 846900, ISIN: DE0008469008, Chart, News) im ersten Schritt über das aktuelle November-Top bei 14’458 steigen. Gelingt der Break per Tagesschluss, könnte ein Hochlauf an die kleine Volumenspitze im Bereich von 14’525/14’550 folgen, die zusammen mit dem April-Top bei 14’603 weiterhin den nächsten charttechnischen Widerstand bildet. Einen Ausbruch über diesen Bremsbereich vorausgesetzt, hätten die Blue Chips Platz bis an das Juni-Hoch bei 14’709, darüber würden dann das 2021er-Oktober-Tief bei 14’819 bzw. die 15’000er-Barriere mit dem 2021er-November-Tief bei 15’015 in den Fokus rücken.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite kann der erste Halt unverändert bei 14’300 angetragen werden. Die nächsten Unterstützungen wären darunter bei 14’200 und 14’150 (Vorwochentief) zu finden, bevor ein Test der runden 14’000er-Schwelle einkalkuliert werden müsste. Verlieren die Notierungen dort den Halt, könnte sich der Rücksetzer bis an das Vor-Corona-Top bei 13’795 ausweiten. Eine größere Pullback-Bewegung wäre möglicherweise sogar bis in den Bereich der 13’600er-Marke vorstellbar, wo auch der GD200 (13’565) auf den Prüfstand gestellt werden könnte.
Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
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