Paion: Schwarze Zahlen und Prognose bestätigt, Europa-Aktivitäten sollen wachsen
31.08.2022 14:02 Uhr - Autor: Robin Lohwe auf twitter
Paion schließt das erste Halbjahr 2022 in den schwarzen Zahlen ab. Hintergrund hierfür sind vor allem Meilenstein- und Einmalzahlungen zum Narkosemittel Remimazolam in Höhe insgesamt von mehr als 24 Millionen Euro, wodurch der Umsatz von 3,6 Millionen Euro auf 25,2 Millionen Euro gestiegen ist. Wirkstoffverkäufe haben mit 1,0 Millionen Euro zu Buche geschlagen, melden die Aachener zur Umsatzentwicklung. Vor Zinsen und Steuern weist Paion einen Gewinn von 11,1 Millionen Euro aus nach 8,6 Millionen Euro Verlust im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Paion Aktie (WKN: A3E5EG, ISIN: DE000A3E5EG5, Chart, News) steigt um 0,29 Euro auf einen Gewinn von 0,14 Euro. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt im ersten Halbjahr 2022 bei knapp 12 Millionen Euro und damit rund 19 Millionen Euro höher als im ersten Halbjahr 2021. Den Finanzmittelbestand per Ende Juni dieses Jahres beziffert Paion mit 17,7 Millionen Euro. Paion will den Europa-Vertrieb ausbauen Man wolle den Schwerpunkt weiter auf die Kommerzialisierung von Remimazolam, Angiotensin II und Eravacyclin und dem dazu notwendigen weiteren Aufbau einer europäischen Vertriebsinfrastruktur legen, so das Unternehmen. „Bis Ende 2022/Anfang 2023 wird der Vermarktungsstart in diesen Ländern erwartet. Darüber hinaus erwartet Paion im ersten Quartal 2023 die Entscheidung der EMA über den Erweiterungsantrag der Zulassung für Remimazolam für die Allgemeinanästhesie”, so Paion.
„Wir haben im ersten Halbjahr 2022 den Umbau Paions in ein kommerzielles Specialty-Pharma-Unternehmen weiter vorangetrieben. Nach der erfolgreich mit Humanwell abgeschlossenen Vereinbarung über den Verkauf der Remimazolam-Patente in China legen wir einen Fokus darauf, unsere kommerzielle Organisation in Europa weiter auszubauen”, sagt Paion-Chef Jim Phillips am Mittwoch.
Die Prognose für 2022 bestätigt die Aktiengesellschaft. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz zwischen 32 Millionen Euro und 35 Millionen Euro. Für Forschung und Entwicklung will das Pharma-Unternehmen 7 Millionen Euro bis 9 Millionen Euro ausgeben, während die Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen auf 26 Millionen Euro bis 29 Millionen Euro steigen sollen. Auf EBITDA-Basis erwartet Paion 2022 einen Verlust zwischen 2,5 Millionen Euro und 9 Millionen Euro.
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