Cheplapharm: Kleiner Rückzieher bei den IPO-Plänen
28.01.2022 15:13 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Eigentlich wollte Cheplapharm im ersten Quartal 2022 an die Börse gehen. Die volatilen Märkte sorgen jedoch für ein leichtes Umdenken bei den Greifswaldern. Man will den Zeitplan verlängern. Dies bedeutet vermutlich, dass man an den IPO-Plänen festhält, aber nicht unbedingt im ersten Quartal ein Listing anstrebt. Co-CEO Sebastian Braun: „Trotz des sehr positiven Feedbacks, das wir von zahlreichen internationalen, institutionellen Investoren auf unsere einzigartige Specialty-Pharma-Plattform erhalten haben, haben wir entschieden, das Zeitfenster für unseren geplanten Börsengang vor dem Hintergrund des aktuellen Marktumfelds zu verlängern. Wir sind weiterhin bestens positioniert, um unseren signifikanten Wachstumskurs gemeinsam mit all unseren Geschäftspartnern weltweit fortzusetzen.“ Cheplapharm hatte vor rund 10 Tagen seine Börsenpläne publik gemacht. Man wollte über eine Kapitalerhöhung mehr als 750 Millionen Euro aufs Konto holen. Die Gesellschaft ist im Bereich der Spezialpharmazeutika aktiv. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenCheplapharm: Mit Pharmazeutika ans Börsenparkett
Bei Cheplapharm steht ein Börsengang an. Die Erstnotiz soll im ersten Quartal in Frankfurt erfolgen. Geplant ist das IPO am regulierten Markt (Prime Standard). Dabei sollen über eine Kapitalerhöhung mehr als 750 Millionen Euro ins Unternehmen kommen. Möglicherweise wird sich der Bestandsaktionär Braun Beteiligungs GmbH auch von Aktien trennen.
Das Unternehmen aus Greifswald ist im Bereich Spezialpharmazeutika in mehr als zehn Therapiegebieten engagiert und beschäftigt rund 450 Personen. Cheplapharm kauft Produkte oder Produktportfolios, überträgt Vermarktungszulassungen und arbeitet am Lebenszyklusmanagement. Dabei stehen etablierte, patentfreie Marken- und Nischenprodukte im Fokus. Der Patentschutz ist meist schon mehr als zehn Jahre abgelaufen.
Bisher hat der IPO-Kandidat rund 2.500 Zulassungen erworben. Gekauft hat man diese unter anderem von AstraZeneca, Bristol Myers Squibb, Roche und Sanofi. Weitere Akquisitionen stehen an. Der Kauf von Assets im Volumen von 1,8 ... diese News weiterlesen!
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