Grammer vs. Hastor: Aufsichtsratschef Klaus Probst schlägt Alarm
18.05.2017 10:54 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Der Versuch der Hastor-Familie, bei Grammer einen bestimmenden Einfluss zu erlangen, wird in der Automobilbranche schon länger mit Argwohn beäugt. Erste Konsequenzen sind jetzt bereits zu sehen. „Im ersten Quartal haben sich unsere Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbiert. Uns fehlen im ersten Quartal Aufträge im Wert von 300 Millionen Euro über die gesamte Produktlaufzeit“, sagt Grammers Aufsichtsratschef Klaus Probst im Interview mit der Wirtschaftswoche. Schon Anfang Mai hatte Grammer-Finanzvorstand Gérard Cordonnier im Interview mit www.4investors.de vor den Folgen einer Kontrollübernahme durch Hastor gewarnt. Das Unternehmen wehr sich vehement gegen die Entwicklung. Man bekomme mit, „dass die großen Automobilhersteller, also unsere Haupt-Kunden, der Familie und ihren Unternehmungen extrem skeptisch gegenüber stehen“, sagt Cordonnier mit Blick unter anderem auf die Auseinandersetzungen zwischen Volkswagen und Unternehmen der Hastor-Gruppe. „Auch aus diesem Grund haben unsere Kunden auch öffentlich angekündigt, im Falle eines Kontrollwechsels die Geschäftsbeziehung zu überprüfen“, so der Manager. Das ganze Interview: ...hier weiterlesen. Grammer warnte schon früh vor Hastor-Folgen Die Grammer Aktie notiert am Donnerstagvormittag im XETRA-Handel bei "/image/pfeil-unten.png" alt="Aktienkursverluste" title="Aktienkursverluste" class="pfeile" /> 49,134 Euro mit 5,42 Prozent im Minus.
Am 24. Mai steht die Hauptversammlung von Grammer an, auf der unter anderem Aufsichtsratsposten neu gewählt werden. Es sei völlig offen, wer sich auf dem Aktionärstreffen durchsetzen könne, so Probst gegenüber der Wirtschaftswoche. Zuletzt konnte Grammer allerdings einen Erfolg vor Gericht gegen Hastor verbuchen, wir berichteten. Schon bei der Vorlage der Quartalszahlen am Montag warnte Grammer vor Auswirkungen der „Causa Hastor“ auf die Auftragszahlen, ohne diese aber konkreter zu beziffern wie es nun Probst getan hat.
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