Commerzbank: Goldpreis profitiert immer stärker vom Abwertungswettlauf
20.01.2015 09:00 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Mit der Freigabe des CHF-Wechselkurses durch die Schweizer Notenbank wird es offensichtlicher, dass Gold als alternative Währung vom in Gang gekommenen Abwertungswettlauf profitiert. Der Widerspruch zum USD-Trend ist nur ein scheinbarer. Zwar ist der USD relativ zu den meisten Währungen fest, aber die deutlich fallenden USD-Realzinsen sind ein Zeichen zu-nehmender „innerer Schwäche“ und nicht von fundamentaler Stärke. Daher ist es nur konsequent, dass der Goldpreis immer weniger durch die scheinbare USD-Stärke belastet wird. Natürlich spielt auch eine Rolle, dass die asiatische Nachfrage inzwischen den Goldmarkt dominiert. Diese ist wenig USD-sensitiv, sondern orientiert sich an den Einkommen. Zinsen und Anleihen Aktien Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Commerzbank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
An den Rentenmärkten macht sich gespannte Erwartung breit: Welche geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen wird die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag verkünden? Wird sie hinter den hohen Markterwartungen zurück-bleiben oder positiv überraschen? Der Spiegel hatte am Wochenende ohne die Angabe von Quellen gemeldet, dass die nationalen Notenbanken in Abstimmung mit der EZB jeweils Staatsanleihen ihres Landes kaufen sollen. Die nationalen Notenbanken sollen teilweise für etwaige Verluste haften – mindestens für 50%. Dabei sollen die Notenbanken nur Anleihen bis zu einem Anteil von 20%-25% der Schulden des Landes kaufen. Ein solches Programm würde Rücksicht nehmen auf die u.a. vom Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann erhobenen Forderung, dass Staatsschulden nicht vergemeinschaftlicht werden sollten. Makrodaten lieferten den Marktteilnehmern gestern keine Impulse, zudem waren die Märkte in den USA geschlossen (Martin Luther King Tag). Aus China wurden für das vierte Quartal leicht niedrigere Zuwachsraten als erwartet gemeldet. Zum Vorquartal betrug der Zuwachs nur 1,5%. Damit befindet sich das jährliche Wachstum mit 7,3% aber weiterhin leicht über den für 2015 staatlich avisierten 7%. Die Industrieproduktion übertraf mit +7,9% zum Vorjahr dagegen die Erwartungen der Analysten. Heute richtet sich der Blick u.a. auf den – nach unserer Ansicht in seiner Bedeutung überschätzten – ZEW-Indikator zur Unternehmensstimmung. Die Erwartungskomponente des Indikators befindet sich seit Oktober im Aufwärtstrend.
Die Rallye an den europäischen Aktienmärkten geht auch in der neuen Handelswoche weiter. Im Vorfeld der EZB-Ratssitzung trieb die Aussicht auf eine noch expansivere Ausrichtung der Europäischen Zentralbank den deutschen Aktienmarkt auf ein neues Rekordhoch. Der Kursrutsch des chinesischen Aktienmarktes, die Verschärfung im Ukraine-Konflikt als auch die anstehenden griechischen Wahlen wurden dabei ignoriert. Im Dax 30 standen die Aktien von adidas (+3,9%) nach einem positiven Analystenkommentar an der Spitze der Kursliste. Leicht schwächer tendierten lediglich die Titel von Fresenius (-0,4%), Allianz (-0,3%) und SAP (-0,1%). Im EUROSTOXX 50 konnten bis auf den Energiesektor (-0,5%) alle Segmente zulegen. Besonders im Fokus standen dabei die Banken (+1,7%). In Italien beflügelten Fusionsfantasien die Aktien der Branche. Ein Zeitungsbericht über Reformpläne zum italienischen Aktienrecht hatte hier die Stimmung angeheizt. Daraufhin verzeichneten die Titel von Unicredit (+2,4%) die stärksten Aufschläge im Leitindex des Euroraums. In Mailand realisierten die Aktien der Banca Populare di Milano einen Kurssprung von 15%. Auch am Schweizer Aktienmarkt konnten sich die Kurse nach dem 14%-igen Absturz der Vortage stabilisieren. An der Wall Street fand wegen des Martin Luther King-Days kein Handel statt. In Asien stabilisiert sich die chinesische Festlandbörse trotz schwacher Wachstumsdaten. Der Nikkei 225 legt angesichts des schwachen Yen deutlich zu. Die europäischen Börsen werden heute Morgen erneut fester erwartet.
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