4investors Exklusiv

Aktien

Branchen- und Themenspecials

Ihre privaten Finanzen

DWS

DWS erreicht Rekorde bei verwaltetem Vermögen und Mittelzuflüssen

29.07.2026 09:53 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Die DWS hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben ihr stärkstes Finanzergebnis für eine erste Jahreshälfte erzielt. Der Vorsteuergewinn stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 682 Millionen Euro, das den Aktionären zurechenbare Konzernergebnis um 21 Prozent auf 501 Millionen Euro. Die Erträge legten um 6 Prozent auf 1,594 Milliarden Euro zu, getragen vor allem von höheren Managementgebühren, während die Kosten mit 912 Millionen Euro stabil blieben. Entsprechend verbesserte sich die Aufwand-Ertrag-Relation um 3,5 Prozentpunkte auf 57,2 Prozent.

Beim verwalteten Vermögen erreichte die DWS einen neuen Höchststand. Das gesamte verwaltete Vermögen stieg im zweiten Quartal auf 1,19 Billionen Euro, nach 1,093 Billionen Euro im Vorquartal, ein Zuwachs von 106 Milliarden Euro gegenüber dem Jahresende 2025. Das langfristig verwaltete Vermögen kletterte auf 1,049 Billionen Euro. Als Treiber nennt die DWS günstige Marktentwicklungen, Nettomittelzuflüsse und positive Wechselkurseffekte.

Auch bei den Mittelzuflüssen verbuchte die DWS Rekorde. Einschließlich Cash-Produkten und Advisory Services flossen im ersten Halbjahr insgesamt 35,8 Milliarden Euro zu, so viel wie in keiner ersten Jahreshälfte zuvor, davon 24,8 Milliarden Euro allein im zweiten Quartal. Das langfristige Nettomittelaufkommen ohne diese Produkte lag im Halbjahr bei 18,2 Milliarden Euro. Getragen wurde das vor allem vom Passivgeschäft mit den börsengehandelten Xtrackers-Produkten, unterstützt vom Bereich Active Equity, der laut DWS mit 1,1 Milliarden Euro Zuflüssen sein bestes Quartal seit sechs Jahren verzeichnete.

Der Quartalsvergleich fiel dagegen schwächer aus, was die DWS auf einen Timing-Effekt zurückführt. Im zweiten Quartal sank der Vorsteuergewinn um 19 Prozent auf 305 Millionen Euro und das Konzernergebnis um 10 Prozent auf 237 Millionen Euro, weil eine Performancegebühr aus dem Infrastrukturbereich bereits im ersten Quartal verbucht worden war.

Die Prognose aus dem Geschäftsbericht 2025 bestätigte die DWS unter der Annahme eines unterstützenden Marktumfelds.

4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen

Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.




Weitere News zu DWS

Alle DWS News

Neueste Nachrichten

Alle Aktien-News