ThyssenKrupp: TK-Elevator-Verkauf bringt Milliarden-Profit
29.04.2026 14:57 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Der Verkauf der Aufzugssparte TK Elevator durch die bisherigen Finanzinvestoren an den finnischen Konzern Kone wird auch für ThyssenKrupp zum unverhofften Geldsegen. Der Stahlkonzern hält noch rund 16 Prozent an TK Elevator, die in der Bilanz mit 1,1 Milliarden Euro stehen und als potenzieller Börsenkandidat galt. Nach Einschätzung von JPMorgan winkt ThyssenKrupp nun ein Wertzuwachs von rund 3,3 Milliarden Euro, teils in bar, teils in Kone-Aktien. Das entspricht allein etwa 60 Prozent des gesamten Börsenwerts von ThyssenKrupp vom Dienstagabend. JPMorgan bewertet die Aktie weiterhin mit „Neutral” und einem Kursziel von 10,10 Euro. Die ThyssenKrupp Aktie notiert am Mittwochnachmittag bei 9,516 Euro mit 8,51 Prozent im Plus. Jefferies sieht den Deal ebenfalls als lang erhoffte Wertschöpfung außerhalb des Kerngeschäfts und bekräftigt die Kaufempfehlung für die ThyssenKrupp Aktie mit einem Kursziel von 13 Euro. Die Beteiligung an TK Elevator war jahrelang ein schlummernder Bilanzposten außerhalb des Kerngeschäfts, der nun zur Werte schöpfe. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenTK Elevator: Neue Gedankenspiele über einen Börsengang
Bei TK Elevator aus Düsseldorf gibt es erneut Überlegungen, an die Börse zu gehen. Dies ist für den Aufzughersteller aktuell eine sehr konkrete Option. Es gibt jedoch auch Spekulationen, ob Mitbewerber Kone aus Finnland die Deutschen kaufen könnte. Darüber hat zuletzt „Bloomberg“ berichtet. Hier könnten die Kartellbehörden jedoch Einspruch erheben, da durch ein Zusammengehen eine zu beherrschende Stellung im Aufzugbereich entstehen könnte.
Bis 2020 gehörte TK Elevator zu ThyssenKrupp. Die Gesellschaft wurde dann mehrheitlich an Cinven und Advent für 17,2 Milliarden Euro veräußert. ThyssenKrupp hält noch eine Minderheitsbeteiligung an TK Elevator, die angeblich bei rund 16 Prozent liegt. Ein Staatsfonds aus Saudi-Arabien ist mit 15 Prozent an TK Elevator beteiligt. Die RAG-Stiftung hält, so die Börsen-Zeitung, 6 Prozent an dem möglichen IPO-Kandidaten.
Der Umsatz der Gesellschaft lag zuletzt bei 9,2 Milliarden Euro. Es gab ein EBITDA von 1,6 Milliarden Euro. ... diese News weiterlesen!
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