Börse am Morgen: Apple, SAP, SpaceX, Iran-Krieg, Kerosin-Versorgung - Nord/LB
21.04.2026 07:57 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Die Industrieproduktion wird in diesem Jahr bestenfalls stagnieren. Das prognostizierte der Branchenverband BDI anlässlich der Hannover Messe. Der Jahresstart sei schwach gewesen, und es gebe mit dem Iran-Krieg neue Risiken. „Seit 2022 ist die Industrieproduktion in Deutschland jedes Jahr gesunken. Für 2026 rechnen wir nicht mehr mit einer Erholung“, sagte BDI-Präsident Leibinger. Die neuen Risiken sind laut Leibinger gestiegene Energiepreise und sonstige Preissteigerungen, Probleme in den Lieferketten und der Logistik. Sollten die Störungen im Schiffsverkehr länger anhalten, drohe das fünfte Jahr in Folge ein Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe. Die Produktion liege deutlich unter früheren Niveaus, die Kapazitäten seien nur zu gut 78% ausgelastet. Der BDI bekräftigte seine Kritik an den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. „Die Ursache liegt bei uns“, so der BDI-Präsident. Er nannte als Beispiele auch hohe Lohnstückkosten und Lohnnebenkosten sowie viel Bürokratie. Die deutschen Erzeugerpreise sind im März infolge des Ölpreisschocks im Vergleich zum Vormonat spürbar gestiegen. Die Hersteller gewerblicher Produkte - von Lebensmitteln bis hin zu Industriegütern - verlangten 2,5% mehr als im Februar, wie das Statistische Bundesamt bekanntgab. Es war der höchste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit August 2022. Ökonomen hatten nur mit einem Zuwachs von 1,3% gerechnet. Insbesondere die Preise für Mineralölerzeugnisse kletterten im März infolge des IranKriegs stark. Vergleichsweise geringe Preissteigerungen gab es hingegen bei Erdgas und Strom. In der Statistik werden die Preise für Produkte von Herstellern geführt, bevor sie etwa in den Großund Einzelhandel kommen. Sie sind deshalb ein früher Signalgeber für die allgemeine Inflation. Tagesausblick Ausserdem in Amerika: Zur Vorbereitung des geplanten Börsengangs lädt die Weltraumfirma des Milliardärs Musk zu einer zweitägigen Analystenkonferenz ein. Im Mittelpunkt steht die Geschäftsentwicklung der Satellitentochter Starlink, die den Löwenanteil zum Konzernumsatz und -gewinn beiträgt (Emissionsvolumen mit bislang geschätzten 75 Mrd. USD). Aktienmärkte DAX -1,15%;MDAX -1,40%; TecDAX -1,44%; Dow Jones -0,01%; S&P 500 -0,24%; Nasdaq Comp. -0,26%. Sektor/Unternehmen Apple bekommt nach rund 15 Jahren einen neuen Chef. Ab dem 1. September wird John Ternus das Unternehmen führen, teilte Apple mit. Der bisherige Chef Tim Cook werde Vorsitzender des Aufsichtsrats von Apple. Rohstoffe Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Heute wird es diesseits des Atlantiks mit dem ZEW-Konjunkturindex zu einem wichtigen Impuls für die hiesige Wirtschaft kommen. Wir gehen davon aus, dass die Lagebeurteilung sowie die Konjunkturerwartungen weiter rückläufig sind – im März kam es bereits zu einem kräftigen Rückgang bei den Headline-Raten. Bei unseren Nachbarn im Westen, den USA, dürfte sich die wirtschaftliche Lage durchaus erfreulicher präsentieren. Wir gehen jedenfalls von robusten Einzelhandelsdaten aus, welche ebenfalls heute veröffentlicht werden. Dies wäre auch im Einklang mit den jüngsten Zahlen aus den Vereinigten Staaten, welche sich teilweise überraschend positiv darstellen konnten, wie z.B. bei den PMIs.
Die Situation im Nahen Osten bleibt unverändert brenzlig. Die erneute Schließung der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus hat den deutschen Aktienmarkt zum Wochenbeginn belastet. Größte Verlierer waren wegen der Nahost-Krise wieder einmal Aktien der Reise- und Freizeitbranche. Größter Verlierer im DAX war SAP mit -3,7% (Jahresverlust rd. 28%). Die Softwarebranche leidet besonders unter den Sorgen vor einer Verdrängung durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz.
ITK: Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie plant massive Investitionen in industrielle Künstliche Intelligenz (KI). Mehr als die Hälfte der Unternehmen wolle zwischen zehn und 25% ihrer Gesamtinvestitionen für diese Technologie aufwenden, ergab eine veröffentlichte Erhebung des Branchenverbands ZVEI anlässlich der Hannover Messe.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche hält trotz Warnungen vor Engpässen die Versorgungssicherheit in Deutschland mit Kerosin für Flugzeuge für gesichert. „Ich bleibe bei meiner Aussage, dass die Versorgungssicherheit in Deutschland gewährleistet ist, sowohl (bei) Benzin, Diesel als auch Kerosin“, sagte die CDUPolitikerin. Sie reagierte damit auf eine Warnung des Chefs der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, wonach in Europa bereits im Mai Kerosin knapp werden könnte.
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