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Hensoldt - Analysten uneins: mwb sieht Aktie zu hoch bewertet

26.03.2026 15:15 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Hensoldt-Zentrale in Taufkirchen. Bild und Copyright: Hensoldt.

Das Analysehaus mwb research bestätigt für Hensoldt nach Vorlage der endgültigen Jahreszahlen des Rüstungskonzerns für 2025 sein Verkaufsurteil für die Hensoldt-Aktie mit einem Kursziel von 57 Euro. Die finalen Zahlen hätten gegenüber den bereits im Februar veröffentlichten vorläufigen Daten kaum neue Erkenntnisse gebracht, so die Einschätzung der Analysten. Seit Bekanntgabe des Umsatzausblicks für 2026 von 2,75 Milliarden Euro, der hinter den Markterwartungen zurückblieb, hat das Papier des Rüstungselektronikherstellers mehr als 13 Prozent an Wert verloren.

Kernpunkt der kritischen Bewertung ist die Frage nach der Nachhaltigkeit des aktuellen Wachstums über das Jahr 2030 hinaus. Zwar attestiert mwb dem Unternehmen bis dahin eine hohe Planungssicherheit im laufenden Aufrüstungszyklus. Die Analysten bezweifeln jedoch, dass der Markt die langfristigen Wachstumsannahmen angemessen hinterfragt. So unterstelle der Konsens ein rein organisches Umsatzwachstum auf rund 5,7 Milliarden Euro bis 2030, während das Management-Ziel von 6 Milliarden Euro zu rund 10 Prozent auf Zukäufe angewiesen sei. mwb hält diese Konsenserwartungen für überzogen und sieht das Geschäftsmodell eher zyklisch als strukturell getragen. Das Thema „Software Defined Defence” dürfte das Erlösprofil langfristig zwar stabiler machen, bis 2030 aber voraussichtlich nur etwa 8 Prozent des Umsatzes ausmachen.

Gegenteiliger Auffassung ist die Bank of America, deren Analysten die Hensoldt Aktien von „Neutral” auf „Buy” hochstufte, zugleich aber das Kursziel moderat auf 88,50 Euro senkten. Auslöser war nach Angaben des Instituts der iranische Raketenangriff auf den US-Stützpunkt Diego Garcia, der die strategische Bedeutung von Luftverteidigungssystemen auch für europäische Investoren neu in den Vordergrund gerückt habe. Da Hensoldt zwischen 65 und 70 Prozent seiner Erlöse in diesem Segment erwirtschaftet, sieht die Großbank den Radarspezialisten als einen der Hauptnutznießer steigender Verteidigungsausgaben – neben Wettbewerbern wie BAE Systems, Thales und Kongsberg.



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