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Stellantis Schock: Aktie stürzt ab - zwei Analysten trotz Milliarden-Abschreibung positiv

06.02.2026 15:33 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Neue Analystenstimmen zur Stellantis Aktie. Bild und Copyright: T. Schneider / shutterstock.com.

Die Ankündigung von Abschreibungen in Höhe von rund 22 Milliarden Euro hat die Stellantis Aktie heute in den Fokus der Börse gerückt und einen starken Kursrückgang ausgelöst. Die Belastungen stehen im Zusammenhang mit einer strategischen Neuausrichtung des Autobauers, vor allem im Zusammenhang mit der politischen Kehrtwende der USA bei Elektroautos, und wirkten sich in entsprechender Höhe negativ auf die ausgewiesenen Ergebnisse aus, während bereinigte Kennzahlen und operative Trends stabiler ausfallen. Research-Häuser sehen die Maßnahmen als Teil eines umfassenden Umbaus, der mittelfristig die Profitabilität und Wachstumsbasis von Stellantis stärken soll.

Jefferies bestätigt in einer ersten Einschätzung erst einmal die Kaufempfehlung für die Stellantis Aktie mit einem Kursziel von 13 Euro. Die Restrukturierungskosten belasteten zwar das berichtete operative Ergebnis und den Free Cashflow im zweiten Halbjahr, bereinigt zeigt sich die operative Entwicklung jedoch robuster als es die Schlagzeilen vermuten lassen.

UBS hält ebenfalls an der Einstufung „Buy“ für die Stellantis Aktie fest und nennt ein Kursziel von 12 Euro. Die hohe Abschreibung wird zwar als kurzfristig negative Nachricht bewertet, zugleich aber als konsequenter Schritt zur Bereinigung der Bilanz und zur Vorbereitung eines operativen Neustarts. Besonders die eingeleiteten Veränderungen im Nordamerika-Geschäft gelten als wichtiger Baustein für eine mögliche Verbesserung der Geschäftsentwicklung in den kommenden Quartalen.

Hintergrund der Abschreibung ist eine strategische Neuausrichtung des Konzerns, die zu Belastungen von rund 22,2 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr 2025 führte. Ein Teil davon entfällt auf zahlungswirksame Effekte von etwa 6,5 Milliarden Euro, die über mehrere Jahre verteilt werden sollen. Gleichzeitig zeigen vorläufige Zahlen eine Verbesserung bei Umsatz und industriellem Free Cashflow im zweiten Halbjahr, während für 2026 eine Erholung bei Umsatz, operativer Marge und Cashflow erwartet wird. Aufgrund des Nettoverlusts für 2025 wird Stellantis für 2026 keine Dividende ausschütten, verfügt aber weiterhin über eine industrielle Liquidität von rund 46 Milliarden Euro.

Die Stellantis Aktie (WKN: A2QL01, ISIN: NL00150001Q9, Chart, News) notiert bei 6,224 Euro mit 23,99 Prozent im Minus.





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