DWS hebt Dividende und Ausblick bis 2028 an
29.01.2026 10:02 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Die DWS hat im Geschäftsjahr 2025 ihre mittelfristigen Finanzziele deutlich übertroffen und in zentralen Kennzahlen Rekordwerte erzielt. Das Ergebnis je DWS Aktie (EPS) stieg auf 4,64 Euro und lag damit über dem Ziel von 4,50 Euro. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 58 Prozent nach zuvor 65,6 Prozent. Erträge, Vorsteuergewinn, Konzernergebnis, Nettomittelzuflüsse und das verwaltete Vermögen erreichten neue Höchststände, während die Kosten gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil blieben. Die Erträge erhöhten sich 2025 um 14 Prozent auf 3,155 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn stieg um 39 Prozent auf 1,324 Milliarden Euro, das Konzernergebnis legte um 43 Prozent auf 927 Millionen Euro zu. Im vierten Quartal beschleunigte sich die Entwicklung deutlich, mit einem Ertragsanstieg von 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Auf Basis der Ergebnisentwicklung schlägt die Geschäftsführung eine erhöhte Dividende von 3,00 Euro je DWS Aktie vor. DWS erzielt Rekordzahlen Aufgrund der starken Geschäftsentwicklung hat die DWS ihre mittelfristigen Ziele bis 2028 angehoben. Angestrebt wird ein jährliches EPS-Wachstum von 10 bis 15 Prozent sowie eine Aufwand-Ertrag-Relation von unter 55 Prozent. Zudem rechnet das Unternehmen für den Zeitraum 2026 bis 2028 mit kumulierten langfristigen Nettomittelzuflüssen von mehr als 160 Milliarden Euro. Die Ausschüttungsquote für die ordentliche Dividende soll bei rund 65 Prozent bleiben, zusätzlich wird für 2027 eine mögliche Sonderdividende in Aussicht gestellt. Die DWS Aktie (WKN: DWS100, ISIN: DE000DWS1007, Chart, News) notiert bei 62,00 Euro mit 3,68 Prozent im Plus. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Das verwaltete Vermögen wuchs im Jahresvergleich um 73 Milliarden Euro auf ein Rekordniveau von 1,085 Billionen Euro. Die langfristigen Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 33,7 Milliarden Euro, einschließlich Cash-Produkten und Advisory Services auf insgesamt 51 Milliarden Euro. Treiber waren vor allem Zuflüsse in Passive Produkte inklusive Xtrackers sowie in Active SQI, Alternatives und Active Fixed Income. Im vierten Quartal gelang DWS-Angaben vom Donnerstag zufolge zudem die Rückkehr zu Nettomittelzuflüssen im Bereich Active Equity.
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