Börse am Morgen: BMW, Fed, US-Dollar, Konjunkturdaten - Nord LB Marktbericht
12.01.2026 09:35 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Die EU-Staaten haben grünes Licht für das geplante Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay gegeben. Es ist das größte Handelsabkommen, das die EU je ausgehandelt hat. Der südamerikanische Staatenbund Mercosur wird die Zölle auf 91% der EU-Exporte abbauen. Dies betrifft unter anderem Autos, auf die bislang ein Zoll von 35% erhoben wird. Der Abbau soll über einen Zeitraum von 15 Jahren erfolgen. Im Gegenzug wird die EU schrittweise die Zölle auf 92% der Mercosur-Exporte über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren beseitigen. Der Mercosur-Block wird zudem Zölle auf Agrarprodukte aus der EU wie Wein (bislang 27%) und Spirituosen (35%) streichen. Die EU wiederum bietet für einige Agrarerzeugnisse höhere Einfuhrquoten an. Dazu gehören 99.000 t Rindfleisch zusätzlich pro Jahr sowie eine zollfreie Quote von 30.000 t für Käse. Weitere Quoten gibt es für Geflügel, Schweinefleisch, Zucker und Ethanol. Europäische Landwirte befürchten, dass das Abkommen zu Billigimporten südamerikanischer Waren führen wird - insbesondere von Rindfleisch. Die deutschen Unternehmen haben angesichts einer verbesserten Auftragslage ihre Produktion im November den 3. Monat in Folge gesteigert. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,8% mehr her als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das kommt überraschend: Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 0,4% gerechnet. Im Oktober hatte es zu einem Plus von 2,0% gereicht, im September zu einem Wachstum von 1,1%. Der US-Arbeitsmarkt hat vor dem Jahreswechsel gemischte Signale ausgesendet und zugleich Spekulationen auf eine Zinspause der Notenbank genährt. Der Stellenaufbau läuft zwar weiter nur schleppend, doch ist die Arbeitslosenquote im Dezember überraschend deutlich gesunken . Für die US-Notenbank, die Ende des Monats wieder über den Leitzins entscheidet, sind die Arbeitsmarktdaten eine wichtige Orientierungsmarke beim Abstecken des geldpolitischen Kurses. Wochenausblick Renten- und Aktienmärkte Ein durchwachsener Arbeitsmarktbericht aus den USA hat dagegen die Rekordjagd im DAX weiter angetrieben. In der ersten Handelswoche des neuen Jahres hat der Leitindex damit knapp 3% zugelegt. Auch die Wall Street stieg mit der Aussicht auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed nach den Daten vom US-Arbeitsmarkt. DAX +0,53%; MDAX +0,26%; TecDAX +1,06%; Dow Jones +0,48%; S&P 500 +0,65%; Nasdaq Comp. +0,82%. Unternehmen Devisen und Rohstoffe Geopolitische Risiken trieben die Ölpreise zum Wochenschluss weiter an. Nach dem Angriff auf Venezuela richtete US-Präsident Trump nun auch Drohungen in Richtung Iran. Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Besonders drei Punkte werden Beobachter auf Seiten der Konjunkturdaten in dieser Woche auf dem Zettel haben. Die am Dienstag anstehenden Inflationsdaten aus den USA könnten die Diskussion über mögliche Zinssenkungen der Fed erneut beleben, auch wenn die Märkte bei den DezemberZahlen keine großen Überraschungen erwarten. Ebenfalls mit viel Aufmerksamkeit dürften die US-Einzelhandelsumsätze am Mittwoch, als Hinweis auf die Konsumneigung von US-Verbrauchern am aktuellen Rand, verfolgt werden. In der zweiten Wochenhälfte richtet sich der Blick zudem nach Deutschland, wo die vorläufige Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für 2025 veröffentlicht wird. Und zu guter Letzt sollten Anleger im Auge behalten, dass die berichtssaison wieder losgeht. Den auftakt geben die US-Banken
Die Kurse von Bundesanleihen haben sich am Freitag nach der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten unter dem Strich kaum verändert.
Die hartnäckige Schwäche in China und ein Rückschlag in den USA haben dem Autobauer BMW zum Jahresende einen Absatzrückgang eingebrockt. Insgesamt wurden in Q4 nur noch 667.981 Autos und Motorräder der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce an die Kunden übergeben, wie BMW mitteilte. Das sind 4,1% weniger als im Vorjahr. Einen noch stärkeren Rückgang verhinderte eine starke Nachfrage in Deutschland, wo BMW ein Plus von 14,4% schaffte. Für das Gesamtjahr meldete das Unternehmen einen weltweiten Absatz von 2,46 Mio. Autos (+0,5%).
Die Drohung der US-Regierung mit einer Anklage gegen Notenbankchef Powell hat heute früh den USD verunsichert. Dieser gab nach, da sich Anleger besorgt über die Unabhängigkeit der USNotenbank zeigten.
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